Diese Seite wird noch erweitert. Hier aber schon einmal die ersten Erkenntnisse:

 

Inhalt:

      1. „Kann der Mensch ohne Zucker leben?“

      2. „Kann der Mensch ohne zugesetzten Zucker leben?“

      3. Was macht der Zucker mit uns?

      4. Warum ist so viel Zucker in unserem Essen?

      5. Wie gesund sind alternative Süßungsmittel?

      6. Aber in Obst ist doch auch viel Zucker!

      7. Was tun gegen den übermäßigen Zuckerkonsum?

      8. Quellen




„Kann der Mensch ohne Zucker leben?“

Das war eine Frage, die ich neulich in einem Forum gelesen habe. Die erste Antwort auf diese Frage lautete sinngemäß: „Du kannst nicht ohne Zucker leben. Dann bist du innerhalb kürzester Zeit tot! Viel Spaß dabei!“

Stim3a.jpgmt das? Braucht der Mensch Zucker, um zu überleben?
Die Antwort ist: Zucker ist ein wertvoller Energielieferant. Zucker steckt in allem, was für uns überlebenswichtig ist. In Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Milch… ohne Zucker wäre das Überleben wahrlich schwer. Die Menschen essen seit jeher Zucker und das ist auch gut so.

Vielleicht war das also die falsche Frage. Vielleicht sollte sie eher lauten:

„Kann der Mensch ohne zugesetzten Zucker leben?“

Und die Antwort? Natürlich kann er! Die Menschheit hat tausende von Jahren ohne die Zugabe von Zucker gelebt. Alles, was der Mensch an Zucker braucht, ist in Form von Kohlenhydraten in oben erwähnten Lebensmitteln vorhanden. Erst 600 Jahre nachdem Jesus das Licht der Welt erblickt haben soll, wurde Zucker zum ersten Mal aus dem Zuckerrohr gewonnen. Hier und da haben die Menschen ihren Speisen auch früher schon Zucker in Form von Honig zugesetzt, aber das war eher die große Ausnahme als die Regel. Bis vor ein paar Hundert Jahren war Zucker ein Luxusartikel, den sich nur die Reichen leisten konnten.

Wenn wir also aus unseren Lebensmitteln genügend Zucker bekommen, ist alles, was man zusätzlich noch hineintut, unnützer Ballast. Raffinierter Zucker besitzt weder Vitamine noch Mineralstoffe – nur Kalorien. Kalorien, die wir in unserer Welt des Überflusses nicht nötig haben.

Und dennoch gibt es kaum noch ein Fertigprodukt in unseren Supermärkten, das ohne zugesetzten Zucker auskommt. Ob eine Speise offensichtlich süß ist oder nicht, Zucker ist fast immer enthalten. Und zwar unter den verschiedensten Bezeichnungen, von denen viele Menschen überhaupt nicht wissen, dass sich dahinter Zucker verbirgt: Laktose, Maltodextrin, Süßmolkenpulver, Melasse, Malzextrakt… die Liste umfasst mehr als 50 Begriffe (siehe Zucker hat viele Namen).

Was macht der Zucker mit uns?

Die meisten von uns essen also viel zu viel Zucker – und das oft, ohne es zu wissen. Jeder Deutsche isst durchschnittlich 34 kg Zucker pro Jahr. Und in diesem Durchschnitt sind auch die Menschen enthalten, die sehr auf ihre Ernährung achten und versuchen, weniger Zucker zu konsumieren. Ich bin mir zum Beispiel sicher, dass ich 2013 locker das Doppelte verdrückt habe. Das ist wirklich ein riesiger Zuckerberg!

Eines der Probleme ist, dass nach dem Verzehr von Zucker das Hormon, das für die Appetitanregung in unserem Körper zuständig ist, nämlich Ghrelin, nicht abgebaut wird, wie es beim Essen von anderen Speisen der Fall ist. Im Gegenteil: Im Allgemeinen hat man nach dem Essen einer süßen Speise mehr Hunger als vorher! Ich sehe das ständig an mir selbst: Ein leckeres Stück Schokolade sollte es sein, aber dann verdrücke ich eine ganze Tafel.

Aber was passiert im Körper mit den ganzen überflüssigen Kalorien? Glaubt man dem amerikanischen Kinderarzt Prof. Dr. Robert Lustig, so wandelt er sich in Fett um und ist somit eine der Hauptursachen für die erschreckend hohe Vermehrung von Adipositas-Patienten, zu Deutsch: Menschen, die unter Fettleibigkeit leiden. Inzwischen haben in Deutschland 50 % der Frauen und fast 70 % der Männer Übergewicht! Das muss man sich einmal vorstellen!!

Aber Lustig sieht noch weitaus schlimmere Folgen des übermäßigen Zuckerkonsums: Seine Forschung hat ergeben, dass Zucker (und vor allem Fructose) direkt oder indirekt verantwortlich für die folgenden Krankheiten ist (oder sie zumindest stark begünstigt):

      • Adipositas (Fettleibigkeit)
      • Leberverfettung
      • Diabetes (Typ 2)
      • Bluthochdruck
      • Herzkrankheiten
      • Gicht
      • Demenz
      • Eierstockkrankheiten
      • Schlaganfall
      • Alzheimer
      • Krebs!!!

Forscher der Harvard Medical School in Boston und auch deutsche Wissenschaftler haben bestätigt: Krebszellen lieben Zucker! Ein erschreckendes Zitat: „Die Wissenschaftler vermuten, dass 30 Prozent der Krebsfälle in Europa und den USA durch weniger Zucker vermeidbar wären.“ (Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten).

Auch die Diabetesraten in Deutschland sind in den letzten 20 Jahren enorm angestiegen. Auch unter jungen Menschen und sogar Kindern – egal ob sie übergewichtig sind oder nicht! Der Grund? Auch hier wird der Zuckerkonsum verdächtigt.

Wir essen uns buchstäblich krank!

Aber Lustig geht noch weiter: Seiner Meinung nach ist Zucker ein Gift! Tatsächlich hat es den gleichen Effekt auf den Körper wie Ethanol. Und genau wie Alkohol hat Zucker auch ein hohes Suchpotenzial, denn er regt die gleichen Gehirnregionen an wie Nikotin und Alkohol.

Zucker macht süchtig!

Schon 1972  schrieb der englische Mediziner und Ernährungswissenschaftler John Yudkin ein Buch zu diesem Thema. Er ist der Meinung, dass Zucker nicht auf den Markt kommen würde, wenn er ein Zulassungsverfahren durchlaufen müsste. Noch schlimmer: „Wenn sich auch nur eine kleiner Teil dessen, was wir über die Auswirkungen von Zucker gesichert wissen, für irgendeinen anderen Nahrungsmittelzusatz stichhaltig nachweisen ließe, würde dieser Stoff mit Sicherheit verboten werden.“ (Zitiert nach Grimm, Hans-Ulrich: Garantiert gesundheitsgefährdend.)

Ich weiß nicht, wie es Euch damit geht, aber ich finde das extrem erschreckend!

Da frage ich mich also: Warum essen wir so viel Zucker? Warum ist überall Zucker drin?

Die WHO empfiehlt, nicht mehr als 50 g Zucker am Tag zu sich zu nehmen. Mit einer Schüssel Cornflakes am Morgen und einer Dose Cola am Nachmittag ist man aber schon bei weit über 60g. Und wer nicht wirklich alles frisch vom Markt kauft und komplett auf Saucen o.ä. verzichtet, der nimmt über den Tag verteilt noch weitaus mehr zu sich, selbst wenn er die Finger komplett von Süßigkeiten lässt.

Warum ist so viel Zucker in unserem Essen?

In den Achtziger Jahren stellte man in den USA plötzlich mit erschrecken fest, dass die Bevölkerung immer dicker wurde. Es musste etwas unternommen werden! Aber was? Wissenschaftler machten das Fett für die Gewichtszunahme verantwortlich und rieten zur Reduzierung der Fettzufuhr. Das war die Geburtsstunde der „Light“-Produkte. Aufgrund des wachsenden Bedarfs schossen plötzlich überall fettreduzierte Produkte und Gerichte aus dem Boden.

Aber heißt „Light“ tatsächlich kalorienarm? Oder gar zuckerarm? Das Gegenteil ist oft der Fall. Fett ist einer der besten Geschmacksträger und die Firmen mussten bald feststellen, dass ihre Produkte ohne Fett nur halb so gut schmeckten. Was also tun, damit die Amerikaner weiterhin konsumieren? Klarer Fall: Es musste ein neuer Geschmacksträger gefunden werden (der obendrein noch schön billig ist). Dreimal dürft Ihr raten wie der hieß… Richtig: Zucker.

Und so finden wir Zucker heute in so abwegigen Produkten wie Hühnersuppe oder Kartoffelsalat.

Die Frage drängt sich also auf: Haben die Menschen seit der Einführung der „Light-Welle“ abgenommen? Die Amerikaner jedenfalls wiegen im Schnitt über 12 Kilo mehr als vor 25 Jahren. Und den Deutschen ergeht es auch nicht viel besser. Noch ein Grund für Herrn Lustig, dem Zucker die Schuld in die Schuhe zu schieben!


Wie gesund sind alternative Süßungsmittel?

Inhalt folgt!

Aber in Obst ist doch auch viel Zucker!

Das ist richtig. Aber die Menschheit isst seit jeher Obst und es hat nie zu Problemen geführt. Im Gegenteil: Da Obst neben dem Zucker auch viele Ballaststoffe enthält, ist es sehr gesund für den Körper. Außerdem entsteht durch eben diese Ballaststoffe auch schneller ein Gefühl von Sattheit (das ja durch den Zucker eigentlich gehemmt wird).

Anders sieht es bei Saft aus. In gekauftem Saft stecken gerade noch ein Zehntel so viele Ballaststoffe wie im Obst selbst. Damit wären wir also wieder bei zu viel Zucker – aber ohne die guten Ballaststoffe. Und mal im Ernst: Für ein großes Glas Orangensaft braucht man locker 4 Orangen, und wer würde schon vier Orangen auf einmal essen?

Was tun gegen den übermäßigen Zuckerkonsum?

Da hilft nur eins: Fertigprodukte rigoros meiden und bei allem, was man kauft, die Zutatenliste genau studieren. Wem das zu mühselig ist, der kann sich auch an unserem kleinen Einkaufsführer orientieren. Achtung, Angaben ohne Gewähr!

 


 

Quellen:

Buth, Christine: Wie gesund sind Säfte und Smoothies? Sendung im NDR vom 14.01.2013 (http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/saft129_page-1.html)

Grimm, Hans-Ulrich: Garantiert gesundheitsgefährdend. Wie uns die Zucker-Mafia krank macht.

Lustig, Robert H.: Sugar: The Bitter Truth. Vortrag an der University of California am 31.07.2009 (http://www.youtube.com/watch?v=dBnniua6-oM )

Neue Studie: Zucker viel ungesünder als bisher bekannt. Deutsche Wirtschafts Nachrichten,  10.10.13. (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/10/neue-studie-zucker-viel-ungesuender-als-bisher-bekannt/)

Süß und Gefährlich. ZDF Zoom vom 18.12.2013 (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2053086/ZDFzoom-Suess-und-gefaehrlich#/beitrag/video/2053086/ZDFzoom-Suess-und-gefaehrlich)

Verbraucherzentrale Niedersachsen: Versteckspiel mit Zucker. Kurzfassung des Berichts „Versteckte Süßmacher“, Juni 2013 (https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/mediabig/1158825A.pdf)

Verbraucherzentrale Niedersachsen: Versteckte Süßmacher. Bundesweite Markterhebung, Juni 2013 (http://www.vzbv.de/cps/rde/xbcr/vzbv/Versteckte-Suessmacher-Marktcheck-Lebensmittel-Verbraucherzentralen.pdf)

Zeitbombe Zucker. Sendung im NDR vom 11.03.2013 (http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/minuten647.html)

Zucker. Wikipedia Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Zucker – Stand: 27.12.2013)

Zucker und seine Namen. (http://www.medizinfo.de/ernaehrung/zucker.htm – Stand: 27.12.2013)

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  1. Ich habe den Blog heute erst entdeckt und finde ihn prima! Ich werde jetzt regelmäßig hier lesen und mir Anregungen holen. Viele Grüsse

    • Freut mich! Im Moment schreibe ich leider nicht sehr oft, weil ich beruflich jeden Abend noch bis um 11 am Computer sitze. Aber das wird hoffentlich bald besser! 🙂

  2. Liebe Zuckerfreie Familie!:)

    Ich freute mich auf Eure Website stoßen zu dürfen!
    Ich bin seit langem große weiße Zuckerfeind. Ich hab drei Kinder und Sie sind seit ihre Geburt ohne Zucker.
    Ich benutzte zur Zeit nur Kokosblütenzucker und Eritrit (also auch keine Produkte mit Rohrohzucker aus dem Bioladen!)
    Sie gehen in eine Waldorfkita, wo die Erzieherin auch zuckerfrei isst:), also dort haben wir auch kein Problem. (Ich backe immerfür die Feier auch immer in der Kita, es ist auch gelöst!:))

    Ich wollte Dir ein sehr gutes Buch empfehlen!
    William Dufty in seine Zucker Blues erklärt ganz gut und amüsant, wie die Rünenzucker (alle arten von weiße, braune, Rohrohzucker wirklich echt schlimm sein sollen) und die Zucker in Natur ist völlig in Ordnung ist.
    (Außer Diabetes oder andere zuckerkrankheiten!)
    Wenn jemand so eine Zuckerfreies Jähr Macht muss dieses Buch gelesen zu haben!:)
    Grundwerk;)

    Und eine Frage wollte ich Dir noch fragen!

    Wart ihr krank als ihr keine Zucker gegessen habt?
    Weil unsere Kinder und wir auch werden nur krank, wenn Nikolas kommt, oder sie irgendwo Kindergeburtstag Zucker fressen (müssen)
    Sie mögen es eigentlich nicht…aber manchmal gibts gar keine Alternative! Besonderes bei Kindergeburtstage!

    Ich wünsche Euch noch viel Kraft und probiere mal die hausgemachte Nutella mit Kokosblütenzucker und rohkakao:) ist herrlich!

    Liebe Grüße,

    Vivi

    • Hallo Vivi,
      danke für den Buchtipp! Da werde ich auf jeden Fall mal reinschauen! Ich würde dir im Gegenzug das Buch „Garantiert gesundheitsgefährdend“ von Hans-Ulrich Grimm empfehlen. Liest sich wie ein Krimi! 😀
      Ich bin dieses Jahr fast überhaupt nicht krank gewesen – nur jetzt hat es mich seit über 2 Wochen erwischt. Zwar nicht so doll wie sonst, aber es geht nicht mehr weg! Sehr seltsam. Aber insgesamt deutlich weniger krank als sonst. 🙂

      Liebe Grüße
      Anya

  3. Hallo, ich bin heute zufällig auf diesen Blog gestoßen ud freue mich, dass es Menschen gibt, die ihre Erfahrunge verschriftlichen.
    Ich lebe seit ca. 2 Jahren gänzlich ohne Zucker. Davor haben wir viele Jahre „nur“ Fertigprodukte gemieden und mit Honig usw. gesüßt. Meine Kinder haben in den ersten 2-3 Lebensjahren auch keinen Zucker erhalten.

    Für mich ist es gerade mal wieder Zeit, meinen Weg und meine Erfahrungen zu reflektieren. Mittlerweile gibt es viele Informationen zu diesem Thema – auch im www.
    Ich lebe auch fast gänzlich ohne Obst, weil ich eine Fruktoseintoleranz habe.

    Was ich heute sagen kann: Mein Geschmackssinn hat sich enorm verfeinert. Auch unsere Kinder haben einen viel exklusiveren Geschmack entwickelt, obwohl sie außer Haus nicht immer nur das „Richtige“ essen (Sportwochen, Schulaktivitäten, Feste…) Aber sie wissen jetzt auch, wie gutes Essen schmeckt und bevorzugen gesunde, einfache, selbst gekochte Küche.
    Wir sind gerade dabei, auch gänzlich auf fertiges Brot zu verzichten. In Österreich, wo wir leben, gibt es eine sehr lange Tradition an dunklem Brot, auch das machen wir jetzt selbst… und es schmeckt alles immer besser.
    Wir verzichten auch auf Honig, Ahorn-, Ahavensirup, Stevia usw. Marmeladen gibt es auch keine… Es geht und meine Kinder sind jetzt 13,15 und 16 Jahre alt. Sie leben so, wie wir leben… Es geht.
    Meine Jüngste ist zwar nicht ganz von unserem Leben überzeugt, aber das macht, finden wir, auch nichts.

    Abschließend möchte ich mich noch einmal bedaken, dass du diesen Blog führst, hoffentlich geht es weiter.
    Liebe Grüße aus Österreich

    • Hallo Sabine,
      danke für deinen Kommentar! Ohne Obst möchte ich ja wirklich nicht Leben. Wow! Meine Kinder beschweren sich leider immer öfter, dass sie nicht den gleichen Müll essen dürfen, wie die anderen Kids. Ist manchemal ganz schön schwer, hart zu bleiben, vor allem für meinen Mann. Aber wenn die Kinder aus dem Fenster springen wollten, würden wir ihnen das ja auch nicht erlauben… 😉
      Wenn du ein tolles, erpobtes Brotrezept hast, würde ich es gerne hier einstellen!
      Liebe Grüße aus Hamburg!

  4. Ich habe deinen Blog heute gefunden und es ist echt angenehm ihn zu lesen. Ich denke ich werde nun mehr Zeit hier verbringen, da ich heute mit dem Projekt: Zuckerfrei angefangen habe.
    Ich wünsche allen, die das gleiche Ziel haben Viel Erfolg!!!! 🙂

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