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Gesunder Knabberkram!!!

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Grünkohl! Lecker!! Oder doch nicht?

In den USA ist Grünkohl schon seit Längerem total hip, da er unglaublich gesund ist. Man könnte ihn sogar als Superfood bezeichnen. Grünkohl enthält nicht nur jede Menge Vitamin A, C und K und viele Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, sondern auch viel Lutein, das gut für die Augen ist, sowie Kalium, das Knochen und Zähne schützt.

In Deutschland ist Grünkohl allerdings nur bedingt beliebt, was an der üblichen Zubereitungsform liegen mag. Allein schon der Name „Grünkohl mit Pinkel“ ist wenig Appetit anregend. Dabei kann man daraus auch ganz andere Sachen machen. Zum Beispiel kann man ihn roh als Salat essen, in Suppen geben und Curry-Saucen daraus machen. Gebt einfach bei Google mal „Grünkohl Rezept anders“ ein, dann werdet ihr schnell fündig.

Besonders stehe ich aber auf Grünkohl-Chips, die es in den USA für viel, viel Geld im Bioladen zu kaufen gibt. Dabei sind sie eigentlich ziemlich leicht selbst herzustellen. Und da ich letztens eine geniale zuckerfreie Terriyaki-Sauce entdeckt habe, dachte ich mir, das müsste man doch eigentlich kombinieren können. Ich habe das ganze noch ein wenig vereinfacht, dafür aber mit Cashews etwas aufgepeppt. Schmeckt ultra-lecker! Und ist gesuuuuuuuuuund!!! Futtert so viel ihr wollt! 🙂

Rezept: Grünkohlchips Terriyaki

Vorbereitungszeit:
5 Minuten
Garzeit:
KaleChips40 Minuten

 










Zutaten

250 g   Grünkohl
3       Datteln
6 EL    Sojasauce (vorzugsweise Tamari)
1-2 TL  Öl
1 EL    Sherry
1-2 EL  Reis-Essig (oder Balsamico)
1 Handvoll Cashews
etwas Wasser

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 150 ° vorheizen.
  2. Grünkohl gründlich waschen und gut abtrocknen. Die dicken Blattrippen rausschneiden und die Blätter in Chipsgröße reißen.
  3. Datteln, Sojasauce, Öl, Sherry, und Essig gut pürieren. (Wenn euer Pürierstab nicht so stark ist, könnt ihr die Datteln vor dem Pürieren eine Weile lang einweichen.)
  4. Die Cashews dazu geben und noch einmal kurz pürieren (nicht zu fein). Ggf. etwas Wasser dazugeben, bis ein dickflüssiger Brei entstanden ist.
  5. Den Grünkohl und die Sauce in eine große Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten.
  6. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 150 ° ca. 40 Minuten backen bis sie knusprig sind. Nach 15 Minuten und danach in kleineren Abständen umrühren. Vorsicht, dass die Chips nicht zu dunkel werden!
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Zuckerfreier Superfoods-Schokopudding

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Leeeeeecker! Ich glaub ich hab heute ein wenig über die Strenge geschlagen. Dabei esse ich normalerweise gar nicht gerne Pudding. Aber das ist ja auch so ein ekeliges Chemiezeug – vielleicht liegt’s daran. Ich habe heute auf jeden Fall mein alltägliches Bananenshake mal ein bisschen aufgepeppt und mit Guarkernmehl verdickt – und siehe da: Es wurde der leckerste Schokopudding daraus. Zuckerfrei und vegan und sogar richtig gesund. Sogar die Kinder mochten es… gebt ihnen ruhig viel davon!! 🙂

Falls ihr von Superfoods noch nie etwas gehört habt: Das sind Lebensmittel, die über einen besonders hohen Närstoffgehalt verfügen, angeblich das Immunsystem stärken und den Köper dabei unterstüzen sollen, Krankheiten und frühzeitiger Alterung vorzubeugen. Mehr Infos dazu findet ihr z.B. hier.

Für 4 Portionen.

 Vorbereitungszeit:
Schokopudding5 Minuten
Kühlzeit:
60 Minuten













Achtung! Die Mengenangaben sind geschätzt! Probiert es selbst aus. 🙂



Zutaten

2        Bananen
200 ml   Soja-/Hafer-/Reismilch
100 ml   Wasser
ca. 10   Mandeln
1-2 TL   Kakao
ca. 2 TL Guarkernmehl

Optionale Superfoods:
1 EL     Gojibeeren
1-2 TL   Akaipulver oder Acaibeeren
2 TL     Chia-Samen
1 Prise  Zimt

 

Zubereitung

  1. Bananen, Milch, Wasser, Mandeln und Kakao (ggf. Gojibeeren, Zimt und Akaipulver) in einen gößeren Mixbehälter geben und mit dem Pürierstab ca. 1 Minute pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt dickflüssig-cremig sein.
  2. Das Guarkernmehl dazu geben und noch einmal kurz pürieren. (Das beugt Klümpchen vor.)
  3. Die Chia-Samen dazu geben.
  4. Ca. 1 Stunde kalt stellen.

Rezept: Nutella selbst gemacht

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Seit ich keinen Zucker mehr esse, vertrage ich (wie schon geschrieben) auch keine Molkerei-Produkte mehr. Also für alle, denen es ähnlich geht, oder die einfach ein veganes Rezept wollen, kommt hier das Rezept für Homemade Nutella – natürlich ohne Zucker!

Übrigens: Als ich es das erste Mal ausprobiert habe, habe ich ziemlich viele Fehler gemacht. Also lest unbedingt weiter unten, worauf es ankommt…



Zutaten

100g Nüsse (Haselnuss, Mandeln, ...)
125 g Margarine
8 Datteln
2 EL Kakaopulver, stark entölt

Zubereitung

1. Nüsse fein mahlen (dann in der Pfanne rösten)
2. Margarine und Datteln in der Moulinex zerkleinern
3. in separater Schüssel Margarine-Dattel-Mix mit Kakaopulver und gerösteten Nüssen vermischen

Der fertige Brotaufstrich (denn keiner weiß, ob es der, die oder das Nutella heißt) muss dann unbedingt in den Kühlschrank!


Wie schon erwähnt habe ich viele Anfängerfehler gemacht:

– nicht versuchen, alles zusammen in der Moulinex auf einmal zu zerkleinern (Die Margarine ist weich, und die Nüsse kommen nicht auf den Boden

– Kakaopulver nicht in die Moulinex zur Margarine und den Datteln tun. (Sie sieht nachher aus wie Sau!)

Rezept: Dattel-Konfekt

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Vor kurzem hat Anya einen Artikel „Süßigkeiten im Test“ veröffentlicht, in dem sie von dem Produkt Teufelswerk und Engelsgabe berichtet. Da die Bällchen nur gesunde Zutaten enthalten, möchte ich heute ein „Rezept“ vorstellen, welches einfacher nicht geht! (Achtung: Einen hohen Fruchtzuckergehalt haben sie allerdings trotzdem.) Ich habe im Netz nach ähnlichen Rezepten gesucht. Von denen hat mich folgendes von Anfang an überzeugt:

IMG_0473 (Andere)Vorbereitungszeit:
5 Minuten

 

 

 

 





Zutaten

150g  Mandeln
150g  Datteln

Zubereitung

Die beiden Zutaten einfach im Zerkleinerer (Moulinette o.ä.) ordentlich häckseln. (Man muss etwas länger pürieren, auch wenn schon alles kleingehackt ist. Nur dann entsteht eine klebrige Masse, die man bearbeiten und aus der man dann Bällchen formen kann.)

Optional kann man Zimt, Kakao oder Kokosraspel hinzufügen. Der Phantasie sind das keine Grenzen gesetzt. Weiterhin kann man die Bällchen in gehackten Mandelstückchen wälzen, oder (je nach belieben) andere fein gehackte Nüsse, Kokosraspel, Kakao, etc. verwenden. – Probiert es aus!

Sollte man die Menge verändern, ist nur darauf zu achten, dass man beide Zutaten zu gleichen Teilen benutzt. (Meine kleiner Mixer fasst nicht sehr viel, und von daher konnte ich sowieso nicht mehr als 50g auf einmal herstellen.)

Tipp: Wenn man weniger Teig auf einmal verarbeitet, lässt der Teig (da er noch warm ist) leichter verarbeiten.

Dies ist eine Süßigkeit, von der man trotz des hohen Fruchtzuckergehalts, leicht wieder loskommt. Als ich zwei Tage später noch mal welche  herstellte, habe bemerkt, dass es mir einfach zu süß war, und ich erstmal eine Pause davon brauche.

Und, wenn ihr sie esst, genießt sie!

Zuckerfreie* Süßigkeiten im Test

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* ACHTUNG: Natürlich enthalten auch diese Leckereien Zucker – wie fast alle Lebensmittel. Zuckerfrei heißt hier: Ohne zugesetzten Zucker, Honig, Stevia oder sonstige Süßstoffe.
Da sie also sehr wohl Zucker enthalten (wenn auch deutlich weniger als Mars, Snickers & Co.), sollte man diese Süßigkeiten nicht in großen Mengen verzehren, wenn man sich gesund ernähren will. Ich kaufe so was höchstens alle 2 Wochen mal. Der große Unterschied zu Schokoriegeln ist aber, dass ich danach nicht gleich noch 5 weitere essen will!!



Willkommen, liebe Leser! Heute will ich mit euch mal in die Welt der Süßigkeiten eintauchen. Wie bitte? Süßigkeiten? Ohne zugesetzten Zucker? Jawohl, die gibt’s! Und zwar gar nicht schlecht! Dass sie trotzdem süß sind, wird durch Trockenfrüchte, vor allem durch Datteln erreicht. Ich möchte euch heute drei verschiedene „Sünden“ vorstellen. Alle drei sind im Bioladen (und im Fall von jüstnüts bei uns in HH sogar bei Budni) zu finden.

Ich sollte vorher vielleicht erwähnen, dass ich grundsätzlich überhaupt kein Freund von Trockenfrüchten bin. Rosinen sind für mich der absolute Horror – es sei den sie sind im afghanischen oder indischen Essen im Reis zu finden. Daher war ich recht skeptisch, bevor ich das erste Mal in einen dieser Riegel gebissen habe. Ich wurde positiv überrascht: Datteln schmecken eigentlich gar nicht so fruchtig, sondern einfach süß. Und Rosinen sind hier weit und breit nicht zu erkennen, auch wenn sie in der Zutatenliste stehen. Lasst euch überraschen!

  1. Mein Favorit: RAW BITE

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Zuckergehalt pro 100 g: 30 bis 40 g (je nach Sorte)

Raw Bite ist eine Art Fruchtriegel und kommt aus Dänemark. Die Firma wirbt mit dem Slogan: „Fruit & Nuts … that’s it“. Und viel mehr ist tatsächlich auch nicht drin. Auf der Sorte Cashew steht unter Zutaten: Frucht 52 % (Datteln), Nüsse 48 % (Cashews). Punkt. Die anderen Sorten haben noch die ein oder andere Zutat mehr, allerdings ist nichts „verwerfliches“ dabei: Äpfel, Rosinen, Zimt, Vanille, Kakao.

Was soll ich sagen? Die Dinger sind ja so was von lecker! Eine dezente Süße, leicht fruchtig, durch die Nüsse auch mal etwas knusprig… Einfach nur toll!

Raw Bite Riegel gibt es in den Sorten Cashew, Apple Cinnamon, Raw Cacao, Spicy Lime, Coconut, Vanilla Berries und Protein. Am besten finde ich bisher Apple Cinnamon – einfach zimtig lecker! Spicy Lime ist leicht scharf. Cocoa schmeckt ein wenig schokoladig, aber nicht wirklich nach Schokolade.

Fazit: Absolut empfehlenswert! Macht nicht süchtig, stillt aber doch akuten Süßhunger!

  1. Teufelswerk und Engelsgabe

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Zuckergehalt pro 100 g: unbekannt, vermutlich hoch.

Diese kleinen Kugeln werden in Hamburg hergestellt und schmecken einfach nur nach Sünde. Daher stehen sie bei mir auch nicht auf Platz 1, denn ich hatte beim Essen einfach ein schlechtes Gewissen, weil sie so unglaublich süß und lecker waren, dass ich das Gefühl hatte, doch Raffaelo oder so etwas zu essen. Zumindest nach 2 Monaten ohne Zucker kommt es einem so vor…

Teufelswerk und Engelsgabe wird in einer kleinen Manufaktur hier in Hamburg hergestellt und ist in den Sorten Mandel, Kakao und Kaffee, Kakao und Kirsche, Kakao und Sesam, Kakao und Haselnuss sowie Kakao, Minze und Kokos erhältlich. Auch hier gilt: Hauptbestandteil sind Datteln, dazu kommen ähnliche natürliche Zutaten wie bei Raw Bite, und hier und da etwas hochwertiges Öl.

Nur der Preis ist etwas abschreckend: Für meine Testpackung habe ich heute 3,70 € gezahlt!

Fazit: Ultra-lecker, sollte aber schon allein aus finanziellen Gründen nur ausnahmsweise gegessen werden.

  1. jüstnüts

2014-03-04 12.37.34 (Andere)

Zuckergehalt pro 100 g: 36,1 bis 43,5 g (je nach Sorte)

Wieder ins Ausland: Jüstnüts kommt aus den Niederlanden und ist ähnlich wie Raw Bite, nur etwas kleiner: Die Fruchtriegel wiegen 35 g und kommen aus Fairtrade-Anbau. Es gibt die Sorten Apple & Cinnamon, Coconut und Cranberry. Die Basis ist wieder Dattel, man findet hier aber auch eher mal ein etwas größeres Stück Trockenfrucht wieder.

Während ich den Preis von 1,29 € im Vergleich zu den anderen vorgestellten Süßigkeiten ganz erschwinglich finde, bin ich geschmacklich noch nicht so ganz überzeugt. Der Riegel ist weniger süß als die beiden anderen, obwohl tendenziell ganz schön viel Zucker drin ist (schon fast so viel wie in einem Snickers). Apfel-Zimt hat irgendwie nach Seife geschmeckt. Kokosnuss war da schon besser, aber Raw Bite schmeckt trotzdem irgendwie leckerer. Cranberry habe ich noch nicht probiert. Ist irgendwo im Schrank verschollen. 😉

Fazit: Preisgünstigste, aber nicht so richtig überzeugende Alternative.

Alles so süß!

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Es ist endlich passiert! Ich habe gemerkt, wie sich mein Geschmack umstellt!! Gestern abend habe ich einen Salat mit riesigen Zwiebelstücken gegessen – und ich hätte am liebsten noch 2 Zwiebeln mehr rein gepackt! Die waren ja sooo süß!!! Und mir ist auch aufgefallen, warum ich so viele Nüsse esse (bevorzugt zum Nachtisch): Jawohl, die schmecken nämlich auch süß! Das hätte mir vor 2 Monaten mal jemand sagen sollen – ich hätt’s nie im Leben geglaubt!

Und wie höre ich jetzt wieder auf damit, so viele Nüsse zu futtern? So langsam habe ich nämlich doch den Verdacht, dass ich wieder zunehme… Hmmmmm…

Nichts als Vorteile

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Im letzten Jahr, als wir noch Zucker aßen, war es (wie schon erwähnt) für mich kein Problem, eine ganze Tafel Schokolade in 5 Minuten zu verspeisen. Manchmal aus Sucht, manchmal aus Frust.

Jetzt gibt es natürlich nicht weniger frustige Situationen als früher. Aber jetzt greife ich nicht mehr zur Schokolade. Jetzt geht es einfach nicht mehr. (Was wäre, wenn ich inkonsequent werden würde? Das Opfer ist mir zu groß.) Wenn ich heute anstatt dessen zu meinem heißgeliebten Joghurt greife, und einfach ein paar Esslöffel davon verspeise, ist das nicht schlimm. Es ist fast noch besser, denn ich tue oft noch Obst dazu, was richtig gesund ist.

Vorteil 1: Ich habe eine gesunde „Droge“ gefunden. Obst, statt Schokolade.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich manchmal Lust auf Schokolade. Früher hätte ich der Sucht nachgegeben, und eine Tafel gekauft. Heute frage ich mich: Muss das denn wirklich sein? Wenn das Angebot von „erlaubten“ Dingen so gering ist, und diese am Kiosk auch noch unverschämt teuer sind, überlege ich es mir zwei mal.

Vorteil 2: Es spart Geld.

Rezept: Fruchtleder – eine gesunde Süßigkeit

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In den USA gibt es so einen netten, angeblich gesunden Snack für Kinder: Fruit Roll-Ups. Hey! Eine Extraprortion Milch … äh… Obst für meine Kinder! Super!! Das ist doch was Gesundes!!

Wenn man die Zutatenliste näher anschaut, wird einem aber eher übel! Da sind gleich drei Zuckersorten unter den ersten vier Zutaten! AUA! So werden die Kinder das Abitur bestimmt nicht schaffen! (Siehe Erschreckende Fakten über Zucker Teil 1)
Dabei kann man dieses Zeug (auch als Fruchtleder bekannt) wirklich ganz leicht selbst machen. Super Snack für Unterwegs oder auch mal als Nachtisch. Zutaten: Obst, Obst und Obst. Und sonst nichts! Meine Kinder lieben es! Ich kann sie damit sogar locken: „Zuhause gibt es eine Fruchtsüßigkeit, wenn ihr jetzt endlich eure Schneeanzüge anzieht und ENDLICH mitkommt! Arrrggghhh!!!“

Fruchtleder

Hier ist auf jeden Fall das Rezept. Es empfiehlt sich, gleich 2 oder 3 Ladungen gleichzeitig zu machen, weil der Stromverbrauch sonst doch recht hoch ist. Umluftherd ist außerdem sehr empfehlenswert.

Vorbereitungszeit:
5-10 Minuten
Garzeit:
4-6 Stunden



Zutaten

500-600 g  Obst (z.B. gefrorene Himbeeren und Erdbeeren)
1 Schuß    Zitronensaft

Zubereitung

  • Das Obst in einen beschichteten Topf geben und kochen, bis es weich ist.
  • Pürieren.
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (max. 1/3 cm dick).
  • Bei niedrigster Temperatur im Ofen austrocknen lassen.
  • Die Roll-Ups sind fertig, wenn sie nicht mehr am Finger kleben bleiben und sich in einem Stück vom Backpapier abziehen lassen.
  • Abziehen, mit der Schere in Streifen schneiden, aufrollen.

Verbotene Zwischenmahlzeiten ?

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In den letzten Tagen habe ich viel Frust gehabt, weshalb ich öfters nach etwas zu Essen gesucht habe; der sogenannte „Frustfraß“. Normalerweise hätte ich dann Schokolade (ohne Ende) in mich gesteckt und wäre sogar nachts losgefahren, um von der Tankstelle was zu holen. Um dem zu umgehen habe ich aus dem Biomarkt eine Süßigkeit gekauft: Kleine Bällchen, die nur aus Datteln und Mandeln bestanden. Die sind aber nicht wirklich eine Alternative; schmecken zwar, sind aber viel zu teuer.

Den ganzen Tag habe ich heute nach etwas gesucht, was ich essen kann. Ich bin oft zum Kühlschrank gelaufen. Alles was ich dort fand, sagte mir nicht zu. Irgendwann habe ich mir Apfelmus gekocht (Apfel und Birne in etwas Wasser kochen, abkühlen lassen, fertig!). Das, was wir auch immer im Haus haben ist Joghurt. So habe ich mir eine Schüssel genommen Apfelmus, Joghurt und etwas (selbstgemachtes) Müsli hineingetan.

Was war daran verfänglich? – eigentlich gar nichts. Ich bin öfters zum Kühlschrank gegangen, und habe (wie zu Beginn des Jahres schon erwähnt) einfach nur einen Schluck Apfelsaft getrunken. Tür wieder zu – alles bestens !
Mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als eine große. Subjektiv stellt sich bei mir aber das Gefühl ein, dass ich ständig ganz viel esse.

Wie auch schon vorher erwähnt, habe ich eine Vorliebe für Schlagsahne. Nachdem ich eine Zeit lang keine getrunken habe, habe ich jetzt wieder vermehrt Hunger/Appetit auf fettere Lebensmittel.

Obacht ! – Fett darf kein Ersatz für den fehlenden Zucker werden.

Leben ohne Zucker – Tag 3

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Ich warte auf extreme Entzugserscheinungen. Bisher sind sie ausgeblieben. Es war leichter als erwartet.

Im alten Jahr 2013 hatten wir ein Apfel-Birnenmus gekauft, das (klar) zuckerfrei ist. Damit konnte ich die ersten Wünsche nach etwas Süßem stillen. Immer, wenn ich Lust auf etwas süßes hatte, bin ich zwischendurch zum Kühlschrank gegangen, habe einen Teelöffel von dem Apfel-Birnenmus gegessen, und es ging mir wieder gut. Irgendwann war dieses Glas aufgegessen, und ich musste mir was anderes einfallen lassen. Abends habe ich mir dann Birne und Apfel gekocht und mit Limettensaft verfeinert. Schmeckt super.

Zwischen den Mahlzeiten habe ich es geschafft, mal hier mal da, ein paar Trauben zu essen, oder einfach nur mal ein Schluck Saft zu trinken.

Dann der Einkauf: Natürlich ging ich an allem „Verbotenen“ vorbei. Trotzdem habe ich immer vor mich hin gesagt: Dies nicht, das nicht, jenes nicht. Auf der anderen Seite war ich aber auch irgendwie etwas stolz, all den Kram nicht mehr zu essen.

Mir fällt auf, dass ich jetzt mehr Molkereiprodukte esse. Denn die sind ja erlaubt: Kefir, Jogurt, Sahne, Quark. Mit Zitrone oder anderen Fruchtsäften gemischt sind sie auch eine leckere Zwischenmahlzeit.

Fazit: Bei den Mahlzeiten ausreichend essen, und zwar das, was länger vorhält. Trotzdem aber nicht zu viel essen. Mehrere Mahlzeiten sind (wie man weiß) besser. Wenn zwischendurch der Hunger kommt, horcht mal in Euch rein, ob es wirklich Hunger ist.