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Rezept: Tabbouleh

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Da ich schon lange nicht mehr in Mainz wohne, wo es einfach das beste libanesische Restaurant der Welt gibt (Absoluter Tipp: Le Cèdre du Liban, Emmeransstr. 35 – inklusive singendem Chef!), musste ich ja irgendwie lernen, selbst libanesisch zu kochen. Hier mein super-duper Tabbouleh-Rezept.
Übrigens: Falls ihr, wie ich, keine Petersilienfans seid, lasst euch nicht abschrecken! Glatte Petersilie schmeckt viel besser und mit der Minze kombiniert ist es einfach super-lecker! Die Zutaten bekommt ihr übrigens alle im türkischen Laden.

tabboulehVorbereitungszeit:
30 Minuten
Garzeit:
0 Minuten











Zutaten

250 g  feiner Bulgur
       Wasser
1 Bund glatte Petersilie
1 Bund frische Minze
4      Frühlingsszwiebeln
2      Tomaten
Saft einer 1/2 Limette (oder Zitrone)
1 EL   Olivenöl
Salz,  Pfeffer

Zubereitung

  • Den Bulgur in eine mittelgroße Schüssel geben und bis ca. 1 cm darüber mit Wasser bedecken. 10 Minuten quellen lassen.
  • Währenddessen beginnt die Fleißarbeit: Die Petersilie und Minze waschen, Blätter abzupfen und hacken. Frühlingszwiebeln  in Ringe schneiden, die Tomaten würfeln.
  • Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen und mit nur einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Wenn ihr das Tabbouleh nicht gleich am Tag des Einkaufs zubereiten könnt, halten sich die Kräuter und auch die Frühlingsszwiebeln deutlich länger, wenn ihr sie in ein feuchtes Küchenhandtuch einwickelt und dann in den Kühlschrank legt. Das mache ich mit Frühlingszwiebeln generell so.

Alles so süß!

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Es ist endlich passiert! Ich habe gemerkt, wie sich mein Geschmack umstellt!! Gestern abend habe ich einen Salat mit riesigen Zwiebelstücken gegessen – und ich hätte am liebsten noch 2 Zwiebeln mehr rein gepackt! Die waren ja sooo süß!!! Und mir ist auch aufgefallen, warum ich so viele Nüsse esse (bevorzugt zum Nachtisch): Jawohl, die schmecken nämlich auch süß! Das hätte mir vor 2 Monaten mal jemand sagen sollen – ich hätt’s nie im Leben geglaubt!

Und wie höre ich jetzt wieder auf damit, so viele Nüsse zu futtern? So langsam habe ich nämlich doch den Verdacht, dass ich wieder zunehme… Hmmmmm…

Lecker, lecker rot-grünes Pesto – natürlich zuckerfrei!

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Okay, wir haben zwar im Bioladen Pesto ohne Zucker gefunden (Geschmackstest steht noch aus), aber an meinem Geburtstag wollten wir mal was besonderes machen und haben unser Pesto einfach selbst gemacht. Und da mir oft von dem vielen Öl etwas übel wird und Mark unbedingt rotes Pesto wollte, während ich mich auf grünes eingeschossen hatte, haben wir das Grundrezept aus dem Kochbuch mal wieder komplett über den Haufen geworfen und etwas eigenes draus gemacht. Das Ergebnis war einfach nur mega-lecker!

PestoVorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
0 Minuten













Zutaten

15-20   große Blätter Basilikum
100 g   getrocknete Tomaten*
1       Knoblauchzehe
30 g    frisch geriebener Parmesan
3 EL    Olivenöl
etwas   Wasser
        Pfeffer

Zubereitung

  • Die Pininekerne kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten.
  • Basilikumblätter waschen und hacken. Knoblauch schälen und in Stücke schneiden (müssen nicht allzu klein sein).
  • Die Tomaten ein wenig kleiner schneiden, Parmesan zerbröseln oder reiben (dann kannst du die Knoblauchzehe auch gleich mitreiben).
  • Alle Zutaten mit dem Pürierstab fein pürieren und so viel Wasser dazugeben, bis das Pesto die richtige Konsistenz hat.
  • Mit Pfeffer abschmecken (nach Geschmack evtl. auch noch etwas Salz).
  • Lecker auf Spaghetti!

* Wenn du die ganz trockenen getrockneten Tomaten hast, musst du sie erst mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten einweichen lassen. Die eingelegten Tomaten kannst du sofort verwenden.

Die Leckerste Suppe der Welt!

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Heute wollte ich endlich die blöde Süßkartoffel loswerden, die schon seit Wochen in der Küche liegt (ich hatte letztens beschlossen: Ich mag die Dinger einfach nicht!). Außerdem waren da auch noch zwei Kohlrabi, die schon etwas welk aussahen. Was also tun mit unliebsamem Gemüse? Klar, da muss eine Suppe her! Das Resultat war so unglaublich lecker, dass ich bei nächster Gelegenheit doch wieder Süßkartoffeln kaufen werde!

Süßkartoffel-Suppe

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Vorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
25 Minuten















Zutaten

1        Zwiebel
2-3      Knoblauchzehen
1-2 cm   Ingwer
1 große  Süßkartoffel
2 kleine Kohlrabi
4        Kartoffeln
2 TL     Olivenöl
1 TL     Curry
ca. 1 l  Gemüsebrühe
200 ml   Kokosmilch
         Salz, Pfeffer
         Frischer Koriander (zum Garnieren - wenn's euch Spaß macht)

Zubereitung

  • Zwiebel, Knobi und Ingwer schälen und in Stücke schneiden (müssen nicht sehr klein sein).
  • Das gleiche mit den Süßkartoffeln, Kohlrabi und Kartoffeln machen.
  • Öl erhitzen und die Zwiebel darin eine Minute garen, dann Knobi und Ingwer dazugeben und noch eine Minute mitbraten.
  • Curry in den Topf geben und eine weitere Minute unter Rühren braten.
  • Das ganze Gemüse in den Topf geben und 2-3 Minuten anbraten.
  • Mit Brühe auffüllen, bis das Gemüse gerade überdeckt ist. (Ich gebe immer Wasser dazu und je nach dem, wie viel es war, die passende Menge Brühepulver.) Ca. 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab pürieren.
  • Die Kokosmilch einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.



Viel Erfolg beim Nachkochen und guten Appetit!