Schlagwort-Archive: Süßes ohne Zucker

Zuckerfreie Pancakes

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Pfannkuchen hierzulande sind ja eher dünn. In den USA isst man sie ganz dick und fluffig, dafür sind sie im Durchmesser kleiner (und somit deutlich leichter zu wenden). Mein Rezept verwendet statt der Eier eine Banane. Dadurch wird auch der Zucker unnötig. Sie schmecken einfach lecker!

zuckerfreie Pancakes

Vorbereitungszeit:
5 Minuten

 

 

 

 

 

 

Zutaten

280 g    Mehl
1        Banane
400 ml   Soja-/HaferMilch
120 ml   Öl
1 Pck    Backpulver
1/4 TL   Salz

Als Topping:
Apfelmus ohne Zucker
Frisches Obst
etwas Zimt

 

Zubereitung
Banane mit der Gabel zerdrücken (oder mit dem Schneebesenaufsatz in der Küchenmaschine). Restliche Zutaten zugeben und gut mischen. Ca. eine halbe Schöpfkelle Teig in eine eingefettete Pfanne geben und von beiden Seiten ausbacken.

Zuckerfreies Apfelmus habe ich übrigens bei Penny gefunden (nicht im Glas, sondern in 4 kleinen Joghurtbechern).

 

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Zuckerfreier Superfoods-Schokopudding

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Leeeeeecker! Ich glaub ich hab heute ein wenig über die Strenge geschlagen. Dabei esse ich normalerweise gar nicht gerne Pudding. Aber das ist ja auch so ein ekeliges Chemiezeug – vielleicht liegt’s daran. Ich habe heute auf jeden Fall mein alltägliches Bananenshake mal ein bisschen aufgepeppt und mit Guarkernmehl verdickt – und siehe da: Es wurde der leckerste Schokopudding daraus. Zuckerfrei und vegan und sogar richtig gesund. Sogar die Kinder mochten es… gebt ihnen ruhig viel davon!! 🙂

Falls ihr von Superfoods noch nie etwas gehört habt: Das sind Lebensmittel, die über einen besonders hohen Närstoffgehalt verfügen, angeblich das Immunsystem stärken und den Köper dabei unterstüzen sollen, Krankheiten und frühzeitiger Alterung vorzubeugen. Mehr Infos dazu findet ihr z.B. hier.

Für 4 Portionen.

 Vorbereitungszeit:
Schokopudding5 Minuten
Kühlzeit:
60 Minuten













Achtung! Die Mengenangaben sind geschätzt! Probiert es selbst aus. 🙂



Zutaten

2        Bananen
200 ml   Soja-/Hafer-/Reismilch
100 ml   Wasser
ca. 10   Mandeln
1-2 TL   Kakao
ca. 2 TL Guarkernmehl

Optionale Superfoods:
1 EL     Gojibeeren
1-2 TL   Akaipulver oder Acaibeeren
2 TL     Chia-Samen
1 Prise  Zimt

 

Zubereitung

  1. Bananen, Milch, Wasser, Mandeln und Kakao (ggf. Gojibeeren, Zimt und Akaipulver) in einen gößeren Mixbehälter geben und mit dem Pürierstab ca. 1 Minute pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt dickflüssig-cremig sein.
  2. Das Guarkernmehl dazu geben und noch einmal kurz pürieren. (Das beugt Klümpchen vor.)
  3. Die Chia-Samen dazu geben.
  4. Ca. 1 Stunde kalt stellen.

Zuckerfreie* Süßigkeiten im Test (Teil 2)

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Letzte Woche haben wir einen Ausflug zu Veganz gemacht – einem veganen Supermarkt hier in Hamburg, der eine ziemlich abgefahrene Auswahl hat und auch viele Produkte aus dem Ausland führt. Und das tollste: Seit kurzem haben sie an jedem Produktschild kleine farbig gekennzeichnete Kürzel dran, die für gesundheitsbewusste Menschen die Kaufentscheidung erleichtern sollen. Besonders toll für uns war die blaue Markierung mit „zf“. Dreimal dürft ihr raten, was das heißt!
Als wir wieder draußen waren, hat mir Mark einen Teil seiner „Beute“ gezeigt: Diese beiden Riegel (sorry, schon leer!):


Zuckerfreie Leckerlis
Und so kann ich euch hier noch einmal von weiteren „zuckerfreien“ Süßigkeiten berichten. ACHTUNG: Es gilt wie immer: Zucker ist natürlich auch hier enthalten, und zwar nicht zu knapp. Allerdings werden diese Riegel nur mit Früchten gesüßt. Zu viel ist aber auch hier nicht empfehlenswert!

Roo’Bar

Wir hatten die Sorte „Chia Coconut“. Chia-Samen sollen ja unglaublich gesund sein (und gehören zu den so genannten Superfoods). Wenn sie feucht werden, quellen sie sehr schnell auf und werden auch etwas glibberig. Und so ist es auch bei diesem Riegel aus Datteln, Kokosnuss, Chia und Zitronenöl. Und die Samen kleben hinterher noch an den Zähnen. Wer sich daran stört, lässt lieber die Finger davon. Ansonsten ist das ganze aber wirklich lecker, spendet Energie und ist nicht zu süß.
Es gibt von dieser Firma noch eine ganze Menge anderer Sorten, die sich alle ganz schön spannend anhören.


Fazit: Durchaus essbar. Aber man darf sich nicht an den Chia-Samen stören.

 

nakd

Nakd Riegel kommen aus Großbritannien und es gibt auch hier viele verschiedene Sorten. Probiert haben wir „Cocoa Mint“ und ich wäre beim ersten Bissen fast umgefallen. So was von lecker! Als Amerikanerin leide ich ja seit Jahren unter dem Mangel von vernünftiger Mint-Schokolade in diesem Land. Und jetzt, wo ich der Schokolade abgeschworen habe, finde ich so etwas geniales!! Perfekte Mischung von Kakao und feinem Minzgeschmack, eingebettet in Dattel.

Fazit: Mehr! Jetzt!!

Zuckerfreie* Süßigkeiten im Test

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* ACHTUNG: Natürlich enthalten auch diese Leckereien Zucker – wie fast alle Lebensmittel. Zuckerfrei heißt hier: Ohne zugesetzten Zucker, Honig, Stevia oder sonstige Süßstoffe.
Da sie also sehr wohl Zucker enthalten (wenn auch deutlich weniger als Mars, Snickers & Co.), sollte man diese Süßigkeiten nicht in großen Mengen verzehren, wenn man sich gesund ernähren will. Ich kaufe so was höchstens alle 2 Wochen mal. Der große Unterschied zu Schokoriegeln ist aber, dass ich danach nicht gleich noch 5 weitere essen will!!



Willkommen, liebe Leser! Heute will ich mit euch mal in die Welt der Süßigkeiten eintauchen. Wie bitte? Süßigkeiten? Ohne zugesetzten Zucker? Jawohl, die gibt’s! Und zwar gar nicht schlecht! Dass sie trotzdem süß sind, wird durch Trockenfrüchte, vor allem durch Datteln erreicht. Ich möchte euch heute drei verschiedene „Sünden“ vorstellen. Alle drei sind im Bioladen (und im Fall von jüstnüts bei uns in HH sogar bei Budni) zu finden.

Ich sollte vorher vielleicht erwähnen, dass ich grundsätzlich überhaupt kein Freund von Trockenfrüchten bin. Rosinen sind für mich der absolute Horror – es sei den sie sind im afghanischen oder indischen Essen im Reis zu finden. Daher war ich recht skeptisch, bevor ich das erste Mal in einen dieser Riegel gebissen habe. Ich wurde positiv überrascht: Datteln schmecken eigentlich gar nicht so fruchtig, sondern einfach süß. Und Rosinen sind hier weit und breit nicht zu erkennen, auch wenn sie in der Zutatenliste stehen. Lasst euch überraschen!

  1. Mein Favorit: RAW BITE

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Zuckergehalt pro 100 g: 30 bis 40 g (je nach Sorte)

Raw Bite ist eine Art Fruchtriegel und kommt aus Dänemark. Die Firma wirbt mit dem Slogan: „Fruit & Nuts … that’s it“. Und viel mehr ist tatsächlich auch nicht drin. Auf der Sorte Cashew steht unter Zutaten: Frucht 52 % (Datteln), Nüsse 48 % (Cashews). Punkt. Die anderen Sorten haben noch die ein oder andere Zutat mehr, allerdings ist nichts „verwerfliches“ dabei: Äpfel, Rosinen, Zimt, Vanille, Kakao.

Was soll ich sagen? Die Dinger sind ja so was von lecker! Eine dezente Süße, leicht fruchtig, durch die Nüsse auch mal etwas knusprig… Einfach nur toll!

Raw Bite Riegel gibt es in den Sorten Cashew, Apple Cinnamon, Raw Cacao, Spicy Lime, Coconut, Vanilla Berries und Protein. Am besten finde ich bisher Apple Cinnamon – einfach zimtig lecker! Spicy Lime ist leicht scharf. Cocoa schmeckt ein wenig schokoladig, aber nicht wirklich nach Schokolade.

Fazit: Absolut empfehlenswert! Macht nicht süchtig, stillt aber doch akuten Süßhunger!

  1. Teufelswerk und Engelsgabe

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Zuckergehalt pro 100 g: unbekannt, vermutlich hoch.

Diese kleinen Kugeln werden in Hamburg hergestellt und schmecken einfach nur nach Sünde. Daher stehen sie bei mir auch nicht auf Platz 1, denn ich hatte beim Essen einfach ein schlechtes Gewissen, weil sie so unglaublich süß und lecker waren, dass ich das Gefühl hatte, doch Raffaelo oder so etwas zu essen. Zumindest nach 2 Monaten ohne Zucker kommt es einem so vor…

Teufelswerk und Engelsgabe wird in einer kleinen Manufaktur hier in Hamburg hergestellt und ist in den Sorten Mandel, Kakao und Kaffee, Kakao und Kirsche, Kakao und Sesam, Kakao und Haselnuss sowie Kakao, Minze und Kokos erhältlich. Auch hier gilt: Hauptbestandteil sind Datteln, dazu kommen ähnliche natürliche Zutaten wie bei Raw Bite, und hier und da etwas hochwertiges Öl.

Nur der Preis ist etwas abschreckend: Für meine Testpackung habe ich heute 3,70 € gezahlt!

Fazit: Ultra-lecker, sollte aber schon allein aus finanziellen Gründen nur ausnahmsweise gegessen werden.

  1. jüstnüts

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Zuckergehalt pro 100 g: 36,1 bis 43,5 g (je nach Sorte)

Wieder ins Ausland: Jüstnüts kommt aus den Niederlanden und ist ähnlich wie Raw Bite, nur etwas kleiner: Die Fruchtriegel wiegen 35 g und kommen aus Fairtrade-Anbau. Es gibt die Sorten Apple & Cinnamon, Coconut und Cranberry. Die Basis ist wieder Dattel, man findet hier aber auch eher mal ein etwas größeres Stück Trockenfrucht wieder.

Während ich den Preis von 1,29 € im Vergleich zu den anderen vorgestellten Süßigkeiten ganz erschwinglich finde, bin ich geschmacklich noch nicht so ganz überzeugt. Der Riegel ist weniger süß als die beiden anderen, obwohl tendenziell ganz schön viel Zucker drin ist (schon fast so viel wie in einem Snickers). Apfel-Zimt hat irgendwie nach Seife geschmeckt. Kokosnuss war da schon besser, aber Raw Bite schmeckt trotzdem irgendwie leckerer. Cranberry habe ich noch nicht probiert. Ist irgendwo im Schrank verschollen. 😉

Fazit: Preisgünstigste, aber nicht so richtig überzeugende Alternative.

Alles so süß!

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Es ist endlich passiert! Ich habe gemerkt, wie sich mein Geschmack umstellt!! Gestern abend habe ich einen Salat mit riesigen Zwiebelstücken gegessen – und ich hätte am liebsten noch 2 Zwiebeln mehr rein gepackt! Die waren ja sooo süß!!! Und mir ist auch aufgefallen, warum ich so viele Nüsse esse (bevorzugt zum Nachtisch): Jawohl, die schmecken nämlich auch süß! Das hätte mir vor 2 Monaten mal jemand sagen sollen – ich hätt’s nie im Leben geglaubt!

Und wie höre ich jetzt wieder auf damit, so viele Nüsse zu futtern? So langsam habe ich nämlich doch den Verdacht, dass ich wieder zunehme… Hmmmmm…

Rezept: Fruchtleder – eine gesunde Süßigkeit

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In den USA gibt es so einen netten, angeblich gesunden Snack für Kinder: Fruit Roll-Ups. Hey! Eine Extraprortion Milch … äh… Obst für meine Kinder! Super!! Das ist doch was Gesundes!!

Wenn man die Zutatenliste näher anschaut, wird einem aber eher übel! Da sind gleich drei Zuckersorten unter den ersten vier Zutaten! AUA! So werden die Kinder das Abitur bestimmt nicht schaffen! (Siehe Erschreckende Fakten über Zucker Teil 1)
Dabei kann man dieses Zeug (auch als Fruchtleder bekannt) wirklich ganz leicht selbst machen. Super Snack für Unterwegs oder auch mal als Nachtisch. Zutaten: Obst, Obst und Obst. Und sonst nichts! Meine Kinder lieben es! Ich kann sie damit sogar locken: „Zuhause gibt es eine Fruchtsüßigkeit, wenn ihr jetzt endlich eure Schneeanzüge anzieht und ENDLICH mitkommt! Arrrggghhh!!!“

Fruchtleder

Hier ist auf jeden Fall das Rezept. Es empfiehlt sich, gleich 2 oder 3 Ladungen gleichzeitig zu machen, weil der Stromverbrauch sonst doch recht hoch ist. Umluftherd ist außerdem sehr empfehlenswert.

Vorbereitungszeit:
5-10 Minuten
Garzeit:
4-6 Stunden



Zutaten

500-600 g  Obst (z.B. gefrorene Himbeeren und Erdbeeren)
1 Schuß    Zitronensaft

Zubereitung

  • Das Obst in einen beschichteten Topf geben und kochen, bis es weich ist.
  • Pürieren.
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (max. 1/3 cm dick).
  • Bei niedrigster Temperatur im Ofen austrocknen lassen.
  • Die Roll-Ups sind fertig, wenn sie nicht mehr am Finger kleben bleiben und sich in einem Stück vom Backpapier abziehen lassen.
  • Abziehen, mit der Schere in Streifen schneiden, aufrollen.

Bananen-Shake

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Heute nach dem Abendessen hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, jetzt dann doch mal was Süßes essen zu wollen. Hannah hatte irgendwas von Himbeerjoghurt erzählt und da überkam mich der Hunger! Okay, habe ich mir überlegt, TK-Himbeeren sind da, Joghurt auch… aber so ganz ungesüßt? Die Himbeeren sind ja eher sauer… Was also rein tun? Die Datteln, die wir gestern gekauft haben? Banane? Wären alles Möglichkeiten. Dann habe ich mich aber komplett umentschlossen und habe die letzte Banane zu einem meiner Lieblingssnacks verarbeitet: Bananen-Milchshake. Miam!

Dieses Milchshake ist kalorienarm, sättigend und süß! Mann kann auch noch ein paar gefrorene Himbeeren dazugeben (allerdings nerven die kleinen Kerne dann ein wenig).

Vorbereitungszeit:
2 Minuten:

Zutaten

100 ml   Soja-Milch
100 ml   Wasser
1        Banane
5-6      Mandeln
1 Prise  Zimt

 

Zubereitung
Alles in einen Messbecher schmeißen, mit dem Pürierstab verflüssigen, genießen!

Leben ohne Zucker – Tag 3

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Ich warte auf extreme Entzugserscheinungen. Bisher sind sie ausgeblieben. Es war leichter als erwartet.

Im alten Jahr 2013 hatten wir ein Apfel-Birnenmus gekauft, das (klar) zuckerfrei ist. Damit konnte ich die ersten Wünsche nach etwas Süßem stillen. Immer, wenn ich Lust auf etwas süßes hatte, bin ich zwischendurch zum Kühlschrank gegangen, habe einen Teelöffel von dem Apfel-Birnenmus gegessen, und es ging mir wieder gut. Irgendwann war dieses Glas aufgegessen, und ich musste mir was anderes einfallen lassen. Abends habe ich mir dann Birne und Apfel gekocht und mit Limettensaft verfeinert. Schmeckt super.

Zwischen den Mahlzeiten habe ich es geschafft, mal hier mal da, ein paar Trauben zu essen, oder einfach nur mal ein Schluck Saft zu trinken.

Dann der Einkauf: Natürlich ging ich an allem „Verbotenen“ vorbei. Trotzdem habe ich immer vor mich hin gesagt: Dies nicht, das nicht, jenes nicht. Auf der anderen Seite war ich aber auch irgendwie etwas stolz, all den Kram nicht mehr zu essen.

Mir fällt auf, dass ich jetzt mehr Molkereiprodukte esse. Denn die sind ja erlaubt: Kefir, Jogurt, Sahne, Quark. Mit Zitrone oder anderen Fruchtsäften gemischt sind sie auch eine leckere Zwischenmahlzeit.

Fazit: Bei den Mahlzeiten ausreichend essen, und zwar das, was länger vorhält. Trotzdem aber nicht zu viel essen. Mehrere Mahlzeiten sind (wie man weiß) besser. Wenn zwischendurch der Hunger kommt, horcht mal in Euch rein, ob es wirklich Hunger ist.