Schlagwort-Archive: Lebensmittel ohne Zucker

Rezept: Nutella selbst gemacht

Standard

Seit ich keinen Zucker mehr esse, vertrage ich (wie schon geschrieben) auch keine Molkerei-Produkte mehr. Also für alle, denen es ähnlich geht, oder die einfach ein veganes Rezept wollen, kommt hier das Rezept für Homemade Nutella – natürlich ohne Zucker!

Übrigens: Als ich es das erste Mal ausprobiert habe, habe ich ziemlich viele Fehler gemacht. Also lest unbedingt weiter unten, worauf es ankommt…



Zutaten

100g Nüsse (Haselnuss, Mandeln, ...)
125 g Margarine
8 Datteln
2 EL Kakaopulver, stark entölt

Zubereitung

1. Nüsse fein mahlen (dann in der Pfanne rösten)
2. Margarine und Datteln in der Moulinex zerkleinern
3. in separater Schüssel Margarine-Dattel-Mix mit Kakaopulver und gerösteten Nüssen vermischen

Der fertige Brotaufstrich (denn keiner weiß, ob es der, die oder das Nutella heißt) muss dann unbedingt in den Kühlschrank!


Wie schon erwähnt habe ich viele Anfängerfehler gemacht:

– nicht versuchen, alles zusammen in der Moulinex auf einmal zu zerkleinern (Die Margarine ist weich, und die Nüsse kommen nicht auf den Boden

– Kakaopulver nicht in die Moulinex zur Margarine und den Datteln tun. (Sie sieht nachher aus wie Sau!)

Advertisements

Rezept: Dattel-Konfekt

Standard

Vor kurzem hat Anya einen Artikel „Süßigkeiten im Test“ veröffentlicht, in dem sie von dem Produkt Teufelswerk und Engelsgabe berichtet. Da die Bällchen nur gesunde Zutaten enthalten, möchte ich heute ein „Rezept“ vorstellen, welches einfacher nicht geht! (Achtung: Einen hohen Fruchtzuckergehalt haben sie allerdings trotzdem.) Ich habe im Netz nach ähnlichen Rezepten gesucht. Von denen hat mich folgendes von Anfang an überzeugt:

IMG_0473 (Andere)Vorbereitungszeit:
5 Minuten

 

 

 

 





Zutaten

150g  Mandeln
150g  Datteln

Zubereitung

Die beiden Zutaten einfach im Zerkleinerer (Moulinette o.ä.) ordentlich häckseln. (Man muss etwas länger pürieren, auch wenn schon alles kleingehackt ist. Nur dann entsteht eine klebrige Masse, die man bearbeiten und aus der man dann Bällchen formen kann.)

Optional kann man Zimt, Kakao oder Kokosraspel hinzufügen. Der Phantasie sind das keine Grenzen gesetzt. Weiterhin kann man die Bällchen in gehackten Mandelstückchen wälzen, oder (je nach belieben) andere fein gehackte Nüsse, Kokosraspel, Kakao, etc. verwenden. – Probiert es aus!

Sollte man die Menge verändern, ist nur darauf zu achten, dass man beide Zutaten zu gleichen Teilen benutzt. (Meine kleiner Mixer fasst nicht sehr viel, und von daher konnte ich sowieso nicht mehr als 50g auf einmal herstellen.)

Tipp: Wenn man weniger Teig auf einmal verarbeitet, lässt der Teig (da er noch warm ist) leichter verarbeiten.

Dies ist eine Süßigkeit, von der man trotz des hohen Fruchtzuckergehalts, leicht wieder loskommt. Als ich zwei Tage später noch mal welche  herstellte, habe bemerkt, dass es mir einfach zu süß war, und ich erstmal eine Pause davon brauche.

Und, wenn ihr sie esst, genießt sie!

Apfel-Zimt-Marmelade

Standard

Nichts ist leichter als Marmelade selbst zu kochen. Und sie schmeckt meist viel besser, als die gekaufte.
Diese leckere Marmelade ist fast so süß, als ob sie mit Gelierzucker gemacht wäre. Die Datteln und Rosinen geben ihr eine starke Süße. Man könnte eigentlich noch weniger davon nehmen… 🙂

IMG_0236Vorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
20 Minuten















Zutaten

2-3           Marmeladengläser
500 g         Äpfel
3             Datteln
eine Handvoll Rosinen
2 EL          Zitronensaft
1 TL          Zimt (oder etwas mehr)
16 g          Konfitura (oder Agar-Agar nach Anleitung dosiert)

Zubereitung
Die Marmeladengläser und Deckel in einen großen Topf mit Wasser geben und zum kochen bringen. Ca. 5 Minuten auskochen, um alle Keime abzutöten. Währenddessen die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Datteln klein schneiden. In einem beschichteten Topf alle Zutaten kochen bis die Äpfel weich sind (damit sie nicht ankleben, kann man immer mal wieder ein kleines bisschen Wasser (ca. 2-3 EL) dazu geben). Dann alles mit dem Pürierstab fein pürieren und vorsichtig in die Gläser füllen. Die Gläser verschließen und noch ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.
Schmeckt besonders lecker auf selbstgebackenem Buttermilch Blitzbrot.

Hunger unterwegs

Standard

Heute hatte ich mir die Frage gestellt, was passiert, wenn ich unterwegs spontan Hunger bekomme, aber nichts zuckerfreies aufzutreiben ist.

Am Hamburger Hauptbahnhof ist es kein Problem: Dort gibt es Edeka und Rossmann, die bestimmt was passendes haben. Bei  McDonalds, Burger King, Starbucks, Nordsee, Schweinske sieht es schlecht aus.

Aber: Was tun wenn es an einem hinterwäldlichen Bahnhof nur einen Bäcker oder Kiosk gibt? Wenn sie etwas haben, dann macht es bestimmt nicht satt, oder ist absolut ekelig.

Problem: Ich müsste immer was dabei haben! Brote schmieren geht natürlich nicht immer. Manchmal ist es auch nicht geplant, länger von zu Hause weg zu sein (Zug verpasst, zufällig einen Freund getroffen, oder, oder, oder…).

ALSO, was kann ich immer dabei haben, was nicht schlecht wird, und einigermaßen den Hunger stillt ?

Frühjahrsputz im Küchenschrank (oder eher Jahresendputz)

Standard

So langsam wird mir  bewusst, was das alles bedeutet, keinen Zucker mehr zu essen:

Restaurants kann man wohl vergessen. Pizza? Fehlanzeige! Weihnachtsgebäck gibt’s auch keins. Und wie soll der Kindergeburtstag laufen? Sollen wir da vielleicht eine Ausnahme machen? Was werden denn die armen Geburtstagsgäste sagen, wenn es da nur „gesunden“ Kuchen gibt? Oder eben doch ein Geburtstag mit selbstgemachter Minipizza? Und ohne Gummibärchen?

Wir werden auf jeden Fall eine Menge im Bioladen kaufen müssen, weil es anderswo eben keinen Ketchup ohne Zucker gibt!

Inzwischen räumen wir so langsam die Küchenschränke aus und um. Da stehen noch gefühlte 200 Gläser selbstgemachte Marmelade, 3 Gläser Pesto,  süßer Senf und meine heißgeliebte Korma-Paste in Massen. Und dann natürlich noch riesige Berge an Süßigkeiten. Schwiegermutter hat zu Nikolaus das größte Paket aller Zeiten geschickt – bis oben voll mit Schokolade! Ich frage mich wie die sich das vorstellt! Wer soll das bitte alles essen??? Selbst wenn unsere Kinder jeden Tag ein Stück davon haben dürfen (was ich eigentlich zu viel finde, aber man kann auch so schwer nein sagen), bräuchten sie ein halbes Jahr oder länger, um das alles zu essen. Aber an Ostern kommt ja dann wieder das nächste Paket. Und zu jedem Geburtstag. Und dann gibt’s ja neuerdings leider auch noch Halloween in Deutschland (obwohl niemand außer der Zuckerindustrie eine Ahnung hat, was dieses Fest hierzulande überhaupt zu suchen hat…). Tja, bisher waren es dann meistens Mama und Papa, die das alles aufgefuttert haben. Heimlich. Wenn die Kinder im Bett waren. Ich kann ja auch nicht einfach die Ohren davor verschließen, wenn da die himmlischsten Leckereien von Ferrero in der Abstellkammer nach mir rufen.  Das ist ja eben gerade mein Problem! Auf jeden Fall haben wir bestimmt die Hälfte des Paketinhalts neulich zum Brunch bei Freunden mitgenommen und heimlich auf dem Tisch verteilt – zur Freude der anwesenden Kinder.

Jetzt stehen hier lauter Lebensmittel, die wir bis zum 1.1. nie im Leben essen können und warten darauf, dass sich Freunde und Nachbarn erbarmen und sie bei der nächsten Gelegenheit mitnehmen. Na dann, Prost Neujahr!