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Kichererbsen… aber richtig!

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Kichererbsen. Extrem lecker und als VeganerIn sogar echt empfehlenswert. Nur leider, leider gibt es da so einige Probleme:

  • Man muss sie ewig kochen! (Ein Dampfkochtopf wirkt hier jedoch Wunder!)
  • Fertig in Dosen sind sie meist (wie fast alle Dosengemüse) mit Zucker versetzt
  • Meine Zunge mag sie, mein Magen weniger…

Kichererbsen sind schwer verdaulich. Dem kann man zum Glück durch gezielte Behandlung entgegenwirken, und zwar:chick2

  • Über Nacht einweichen (verkürzt auch die Kochzeit auf 1 Stunde)
  • Gut abspülen
  • Mit Gewürzen wie Kumin oder Ingwer kochen
  • Kochwasser unbedingt wegschüttten

(Ihr könnt auch nochmal nachlesen, was ich in diesem Beitrag zum Thema Hülsenfrüchte geschrieben habe.)

Aber mal ehrlich: Wer hat denn dazu die Zeit? Zum Glück habe ich tatsächlich schon zuckerfreie Dosenware gefunden. Versucht es mal im Asialaden oder beim Türken.

 

Wer es aber lieber „frisch“ will, für den empfehle ich folgenden Trick:

Kocht einfach vor! Ich koche mir immer eine riesige Portion Kichererbsen und friere sie dann in kleinen Dosen portionsweise ein. So habe ich trotz der langen Vorbereitungs- und Kochzeit immer Kichererbsen fertig zum Kochen! Die könnt ihr dann so wie sie sind gegen Ende der Garzeit einfach mit in den Topf schmeißen. Lecker!

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Praktische Küchentipps Teil 2 – Hülsenfrüchte essbarer machen

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Liebt ihr auch Linsen? Und Bohnen? Lecker!!! Und Kichererbsen!!! Es gibt so viele tolle indische oder arabische Gerichte mit Kichererbsen, dass ich sie ohne Probleme jeden Tag essen könnte!!! Und Gesund sind die Dinger auch noch. Super Proteinquelle und so weiter.

Leider hat der Verzehr von Hülsenfrüchten bei den meisten Leuten (vor allem dann, wenn man sie nicht gewöhnt ist) ziemlich unangenehme Folgen. Mir hat zum Beipspiel der Bauch danach oft unglaublich weh getan. Und was Erbsen, Bohnen und Linsen sonst noch so nachgesagt wird, wisst ihr ja.

Aber zum Glück gibt es da Abhilfe!

Zum einen sollte man Hülsenfrüchte immer mit bestimmten Gewürzen kombinieren. Das macht sie bekömmlicher. Man kann zum Beispiel Bohnenkraut, Fenchelsamen, Majoran oder Kümmel rein tun. Ingwer, Kurkuma oder Kumin sind da aber eher nach meinem Geschmack. Es hilft, sie schon beim Kochen hinzuzufügen.

Zum anderen sollte man die leckeren Eiweißlieferanten vor dem Kochen zuerst gut abspülen, dann lange einweichen und das Einweichwasser wegkippen. Ich spüle sie auch nach dem Kochen noch einmal ab und habe seitdem überhaupt keine Probleme mehr!

 

Tipp im Tipp:

Beim Kochen auf keinen Fall Salz ins Wasser geben – auch wenn das gerne so in Rezepten steht. Sie werden viel schneller weich, wenn sie ungesalzen sind. Das Salz kommt dann später dran.