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Aktion: Entgiftung der Küche – Erschreckende Bilanz!

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Morgen soll es losgehen! Heute haben wir daher alle Küchenschränke, den Kühlschrank und die Abstellkammer ausgeräumt und rigoros alles rausgeholt, was Zucker oder Süßstoffe beinhaltet. Das erschreckende Ergebnis seht Ihr hier:

Ein ganzer Tisch voller Gift (d.h. Zucker).Wenn ich mir das so anschaue, wird mir übel!

Das seltsame dabei ist, dass ich mir relativ sicher war, dass wir nicht allzu viel Zucker im Haus haben. Fertiggerichte sind bei uns seit vielen Jahren eine große Ausnahme und ich koche immer aus frischen Zutaten. Aber es kommt trotzdem ein ganzer Tisch voller zuckerhaltiger Lebensmittel zusammen. Unglaublich! Was mich wirklich erstaunt hat: Die dunkle Sojasauce, die Kidneybohnen (eins der wenigen Lebensmittel, die ich aus Zeitgründen öfter mal aus der Dose genommen habe), der Meerrettich und sogar die Rama Cremefine haben Zucker drin!!! Was haben wir uns da die ganze Zeit unwissentlich angetan?

Zu unserer Verteidigung muss ich aber auch dazu sagen, dass einige von diesen Dingen seit Jahren im Schrank standen und nie benutzt wurden.  Beispiel: Kartoffelknödel im Kochbeutel – abgelaufen Januar 2011; Tütensuppe von Maggi – abgelaufen 2010; Puddingpulver – abgelaufen 2009! Und es stehen da noch 11 Gläser selbstgemachte Marmelade.

Es ist auf jeden Fall ein irre gutes Gefühl zu wissen, dass alles, was jetzt noch in der Küche steht (die Abstellkammer brauchen wir kaum noch) bedenkenlos gegessen werden kann. Komischerweise: Wenn es keinen Zucker hat, hat es anscheinend auch keine anderen ungesunden Zutaten. Sehr seltsam! Eine Verschwörung? 😉

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Doch schon früher anfangen?

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In den letzten Tagen habe ich wieder so viel Schokolade gegessen, dass mir zwar nicht schlecht davon geworden ist, ich aber gedacht habe, es muss echt aufhören – und zwar sofort. Am besten soll jetzt schon alles „Böse“ weg sein.

Es sind nur noch ein paar Tage, aber vorher will ich alles (Verbotene) noch einmal gegessen haben. Also sündigen, was das Zeug hält. Die Sucht ist  jetzt so groß geworden, dass ich nervös durch die Gegend laufe, nur um etwas Süßes zu finden.  Da sieht man einmal, wie schnell man in einen Teufelskreis gerät. Zum Glück habe ich beim Einkaufen keine Schwierigkeiten gehabt, am Süßigkeitenregal vorbei zu gehen. Positiv fällt mir auf, dass ich schon einen gewissen Blick entwickele und schaue: Was kommt auf jeden Fall nicht in den Einkaufswagen.

Heute habe ich recht viel Obst eingekauft, und gedacht: Wenn genug da ist von dem, was ich anstelle von einem Nutella-Brot oder einer Tafel Schokolade essen kann, dann nehme ich einfach dies. Das Angebot regelt ja bekanntlich die Nachfrage. Wenn Zucker im Haus ist, wird er auch konsumiert. Wenn kein Zucker vorhanden ist, kommt man auch eher weniger auf die Idee, etwas mit Zucker zu essen. Soweit die Theorie!

Teufel Schokolade

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Schokolade hat schon einen komischen Effekt auf mich. Jetzt habe ich fast 2 Wochen keine Süßigkeiten gegessen und sie auch wenig vermisst. Ich hatte einfach jetzt schon ein schlechtes Gewissen dabei, Zucker zu essen, während ich langsam die Schränke von demnächst verbotenen Lebensmitteln befreie und im Supermarkt schon ganz genau auf alle Zutatenlisten schaue. Ich war schon fast drin.
Aber gestern war Weihnachtsfeier bei meiner Firma. Lecker Kekse und Schoki wo man nur hinschaute. Und ich dachte mir: ‚Hey, NOCH darfst du ja! Und du willst ja bestimmt nicht die gesamte Weihnachtszeit schon Vanillekipferl und Schokolade verschmähen. Musst du ja früh genug machen.’ Also hab ich mir da die ein oder andere süße Sünde genehmigt. Nicht zu viel. Nicht so, wie ich es sonst getan hätte, sondern in Maßen. Ich war auch ganz stolz auf mich.
Und heute? Ich kann gar nicht mehr aufhören, Schokolade zu essen. Am liebsten würde ich mir gleich 2 ganze Tafeln reinpfeifen. Leider ist ja auch jede Menge im Haus – danke Oma!
Morgen gibt’s garantiert wieder Bauchweh. So ist das immer, wenn ich länger keine Schokolade gegessen habe. Und überhaupt: Mit Schoki und vor allem auch Nutella ist das irgendwie seltsam: Je mehr ich davon esse, desto besser schmeckt es! Nach einer Woche ohne Süßkram schmeckt Nutella plötzlich nur noch halb so gut. Das ist dann immer ziemlich enttäuschend. Aber wenn ich fleißig weiterfuttere, wird es irgendwie jeden Tag leckerer, und so nach 3-4 Tagen denke ich wieder mit jedem …ähem… Löffel, dass ich im Himmel schwebe!
Kennt das jemand?

Frühjahrsputz im Küchenschrank (oder eher Jahresendputz)

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So langsam wird mir  bewusst, was das alles bedeutet, keinen Zucker mehr zu essen:

Restaurants kann man wohl vergessen. Pizza? Fehlanzeige! Weihnachtsgebäck gibt’s auch keins. Und wie soll der Kindergeburtstag laufen? Sollen wir da vielleicht eine Ausnahme machen? Was werden denn die armen Geburtstagsgäste sagen, wenn es da nur „gesunden“ Kuchen gibt? Oder eben doch ein Geburtstag mit selbstgemachter Minipizza? Und ohne Gummibärchen?

Wir werden auf jeden Fall eine Menge im Bioladen kaufen müssen, weil es anderswo eben keinen Ketchup ohne Zucker gibt!

Inzwischen räumen wir so langsam die Küchenschränke aus und um. Da stehen noch gefühlte 200 Gläser selbstgemachte Marmelade, 3 Gläser Pesto,  süßer Senf und meine heißgeliebte Korma-Paste in Massen. Und dann natürlich noch riesige Berge an Süßigkeiten. Schwiegermutter hat zu Nikolaus das größte Paket aller Zeiten geschickt – bis oben voll mit Schokolade! Ich frage mich wie die sich das vorstellt! Wer soll das bitte alles essen??? Selbst wenn unsere Kinder jeden Tag ein Stück davon haben dürfen (was ich eigentlich zu viel finde, aber man kann auch so schwer nein sagen), bräuchten sie ein halbes Jahr oder länger, um das alles zu essen. Aber an Ostern kommt ja dann wieder das nächste Paket. Und zu jedem Geburtstag. Und dann gibt’s ja neuerdings leider auch noch Halloween in Deutschland (obwohl niemand außer der Zuckerindustrie eine Ahnung hat, was dieses Fest hierzulande überhaupt zu suchen hat…). Tja, bisher waren es dann meistens Mama und Papa, die das alles aufgefuttert haben. Heimlich. Wenn die Kinder im Bett waren. Ich kann ja auch nicht einfach die Ohren davor verschließen, wenn da die himmlischsten Leckereien von Ferrero in der Abstellkammer nach mir rufen.  Das ist ja eben gerade mein Problem! Auf jeden Fall haben wir bestimmt die Hälfte des Paketinhalts neulich zum Brunch bei Freunden mitgenommen und heimlich auf dem Tisch verteilt – zur Freude der anwesenden Kinder.

Jetzt stehen hier lauter Lebensmittel, die wir bis zum 1.1. nie im Leben essen können und warten darauf, dass sich Freunde und Nachbarn erbarmen und sie bei der nächsten Gelegenheit mitnehmen. Na dann, Prost Neujahr!

Hallo und herzlich willkommen bei unserem Blog!

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Bald ist es soweit!

In 12 Tagen wollen wir das große Experiment starten und uns ein ganzes Jahr zuckerfrei ernähren! Und es ist wirklich ein großes Experiment, weil wir beiden Erwachsenen wahrlich süchtig nach Zucker sind und die Kinder uns in nichts nachzustehen scheinen. Wir sind uns bewusst, dass es nicht einfach werden wird, vor allem dann nicht, wenn wir nicht zu Hause essen können. Aber wir beide wissen, dass wir der Zuckersucht jetzt endlich den Rücken kehren müssen, bevor wir noch ernsthaft krank werden.

Wenn Ihr nähere Informationen dazu sucht, warum wir das machen und was uns dazu bewogen hat, schaut einfach unter „Die Story“ nach.

Wir möchten

Wir laden euch herzlich ein, mit uns zu experimentieren, zittern, leiden, lachen und lernen.