Schlagwort-Archive: Gesund leben

Zwangssünde!

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Gestern musste ich doch glatt was mit Süßstoff zu mir nehmen! Ich habe die letzten beiden Tage einen Film gedreht (zu meinem Buch über Zentangle) und am zweiten Tag hab ich morgens kaum einen Satz herausbekommen, ohne dass ich mich räuspern musste. Stimme arg mitgenommen! Die einzige Lösung, die mir einfiel, war, mir Hustenbonbons zu kaufen (Ricola Zuckerfrei – obwohl ich nicht sicher bin, ob die mit Zucker da nicht gesünder gewesen wären…). Habe eins gelutscht und Voilà, ging wieder! Die restliche Tüte habe ich dann meinem „Kameramann“ geschenkt.

Hat jemand von euch einen Vorschlag, was man in so einem Fall sonst tun könnte? Vielleicht ein altes Hausmittel oder so? Hatte ja doch ein ziemlich schlechtes Gewissen dabei…

Jamie Oliver im Kampf gegen Zucker und für vernünftiges Essen

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Meine Cousine in den USA hat mir den Link zu Jamie Olivers Ansprache anlässlich der TED-Preis Verleihung 2010 geschickt. Er hat den Preis für sein Engagement für eine bessere Ernährung in Großbritannien und den USA erhalten. Unter anderem kippt er eine ganze Schubkarre voller Würfelzucker auf den Boden um zu zeigen, wie viel Zucker amerikanische Kinder pro Jahr alleine durch die gezuckerte Schulmilch zu sich nehmen. Echt erschreckend!

Leider habe ich keine Version mit deutschen Untertiteln gefunden. Trotzdem sehr sehenswert!

http://www.hungryforchange.tv/article/sugar-is-a-drug

Leckerster Avocado Brotauftrich

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Avocados sind super gesund. Viele Menschen denken zu Unrecht, man sollte lieber die Finger davon lassen, da sie viel Fett enthalten. Dabei enthalten Avocados vor allem wichtige ungesättigte Fettsäuren, die dem Körper gut tun und den Cholesterinspiegel senken! Außerdem stecken sie bis oben voll mit Ballaststoffen und Vitaminen, Eisen, Kalium, Magnesium… in anderen Worten:  GUUUUUUUUT!!!!

Und dieser Aufstrich ist so lecker, dass ich die ganze Portion auf einmal futtern könnte!! Miam! Garantiert zuckerfrei und vegan. Lasst es euch schmecken!


Vorbereitungszeit:
8 Minuten

Avocadoaufstrich













Zutaten

2 reife Avocados
1 EL    Zitronensaft
1       Paprika
1       Frühlingszwiebel
1 Msp   Cayenne Pfeffer
        Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Avocados halbieren, Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausholen. In eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab pürieren (alternativ mit der Gabel fein zerdrücken).
  • Paprika und Frühlingsszwiebel fein hacken.
  • Alle Zutaten zusammenmischen.

Mein Artikel bei Evidero

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Vor einigen Wochen habe ich für das Internetmagazin Evidero einen Artikel zum Thema Zucker geschrieben. Diese Woche ist er endlich erschienen. Juhu!
(Wenn ihr hier öfter vorbeischaut, wisst ihr sicher schon alles, was darin steht. Aber es ist noch einmal eine kurze und informative Zusammenfassung zum Thema, warum man möglichst wenig zugesetzten Zucker zu sich nehmen sollte.)

 

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Hier ist der Artikel:

10 Gründe, warum man Zucker meiden sollte

Zucker bringt Karies, aber wusstest du auch, dass Zucker die Intelligenz mindert? Wir nennen dir 10 gute Gründe, auf die zusätzliche Süße zu verzichten.
 

Zucker ist ungesund, das weiß jedes Kind. In erster Linie denken wir daran, dass Zucker dick macht. Aber das ist bei Weitem nicht der einzige Grund, Zucker zu meiden. Unsere Zentangle-Expertin Anya Lothrop hat sich privat mit dem Thema Zucker auseinandergesetzt, denn sie lebt mit ihrer Familie dieses Jahr zuckerfrei! In ihrem Blog – und natürlich bei uns – berichtet sie, warum eigentlich.

Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten und unser Körper braucht ihn, um seine wichtigsten Funktionen aufrecht zu erhalten. Was unser Körper jedoch weder braucht, noch verkraften kann, ist die unglaubliche Menge an zugesetztem Zucker, die wir jeden Tag verzehren, sei es in Süßigkeiten, Pizza oder Leberwurst. Dabei gibt es viele wichtige Gründe, dieses Extra an Zucker zu meiden.

1. Unser Körper braucht keinen zusätzlichen Zucker

Unser Körper kann sich alles, was er an Zucker braucht, aus unserer täglichen Nahrung holen. Die Menschheit ist über Millionen von Jahren ohne zugesetzten Zucker ausgekommen und unser Körper ist durch den plötzlichen Überfluss mehr als überfordert, was sich zum Beispiel in der Vermehrung von Krankheiten äußert.

2. Zucker macht krank

Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass ein hoher Konsum von Zucker viele der so genannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer fördert. Manche Ärzte behaupten sogar, dass Diabetes Typ II innerhalb einer Woche mit einer streng zuckerfreien Diät heilbar ist. Vermutlich erhöht Zucker zudem den Cholesterinwert und begünstigt Nierenschäden, Schlaganfälle und Herzinfarkte.

3. Krebs liebt Zucker

Ob Zucker als krebserregend eingestuft werden muss, ist umstritten. Fest steht allerdings, dass Krebszellen sich außerordentlich schnell vermehren, wenn sie mit einer Zuckerlösung „gefüttert“ werden.

4. Zucker macht dick

In der Zeit vor Supermärkten und Fastfood mussten die Menschen in Dürreperioden manchmal tage- oder wochenlang ohne ausreichend Nahrung auskommen. Daher baut der Körper in Zeiten, in denen er viel Nahrung bekommt, Fettreserven auf, die dann in Hungerzeiten angezapft werden können, um den Körper zu ernähren, bis wieder mehr Nahrung im Angebot ist. Besonders gute Fettreserven kann der Körper mit Zucker bilden. Und da er nicht weiß, dass morgen schon die nächste Pizza und der nächste Schokoriegel kommt, baut der diese Reserven einfach immer weiter auf. Und das Schlimmste ist: Damit große Fettreserven aufgebaut werden, unterdrückt unser Körper gerade beim Konsum von Zucker das normale Sättigungsgefühl, so dass wir immer weiter essen.

5. Zucker mindert die Intelligenz

Studien in den USA haben gezeigt, dass Kinder, die viel Zucker konsumieren, bei Intelligenztests schlechter abschneiden und im Allgemeinen öfter launisch, müde und depressiv sind.

6. Zucker kann süchtig machen

Erschreckend aber wahr: Unser Körper reagiert beim Konsum von Zucker genauso wie beim Konsum von Alkohol oder Drogen. Jeder weiß, dass Schokolade Glücksgefühle auslösen kann. Das liegt daran, dass der Zucker genau wie Drogen auf das Belohnungszentrum im Gehirn einwirkt. Und deshalb kann er auch süchtig machen.

 7. Zucker schadet ungeborenen Kindern

Natürlich lieben schwangere Frauen Schokolade. Aber der übermäßige Konsum von Zucker in der Schwangerschaft kann das Baby unnatürlich schnell wachsen lassen, was zu Geburts-Komplikationen führen kann. Außerdem sind solche Kinder später eher gefährdet, zuckersüchtig zu werden oder an Diabetes zu erkranken.

8. Zucker macht aggressiv

Studien mit amerikanischen Inhaftierten haben gezeigt, dass die Gewaltbereitschaft bei Insassen mit hohem Zuckerkonsum gegenüber der Kontrollgruppe, die ausschließlich zuckerreduzierte Kost vorgesetzt bekam, deutlich anstieg. Die Zucker-Esser prügelten sich und machten Ärger, während die Nicht-Zucker-Esser sich innerhalb kürzester Zeit zu Musterinsassen entwickelten.

9. Zucker schädigt die Zähne

Karies war früher hauptsächlich eine Krankheit der Könige und der Reichen. Warum? Nur sie hatten genug Geld, um sich das weiße Gold, den Zucker, leisten zu können. Heute gibt es Zucker für alle – und somit auch Karies für alle.

10. Zucker wird zum Teil in Kinderarbeit hergestellt

Die Arbeit auf einer Zuckerplantage ist extreme Knochenarbeit und gefährlich für die Gesundheit. Leider wird diese Arbeit auch heute noch in vielen Ländern von Kindern gemacht und aufgrund der zunehmenden Globalisierung des Zuckermarktes kann man heute nicht mehr ausschließen, dass auch unser Zucker durch Kinderhände geerntet wurde.

 

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Rezept: Super-Easy-Auberginen-Sandwich

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Vorbereitungszeit:
3 Minuten
Garzeit:
20 Minuten

Auberginen-Sandwich

















Zutaten

2    Tortillas
1    mittelgroße Aubergine
1/2  Paprika
2 TL Tahin
     Zitronensaft
     Kumin
     Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Auberginen mit dem Sparschäler schälen (optional – die Haut wird beim Backen ziemlich knusprig) und längs in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Backblech mit Backpier legen und mit Salz, Pfeffer und Kumin würzen. Auf der obersten Schiene im unvorgeheizten Backofen bei höchster Temperatur ca. 20 Minuten backen, bis die Auberginen weich sind.
  2. Währenddessen das Tahin mit ca. 10 ml Wasser und ein paar Spritzern Zitronensaft verrühren. Es sollte dickflüssig aber nicht fest sein.
  3. Die Paprika in feine Streifen schneiden.
  4. Die Tortillas bereitlegen (oder nach Rezept *kommt bald* backen) und bei Bedarf leicht erwärmen.
  5. Wenn die Auberginen fertig gebacken sind, je 2 oder 3 Scheiben in eine Tortilla legen, einige Paprikastreifen dazugegen und Tahinisauce darübergießen.
  6. Die Tortillas zuerst am unteren Ende ein wenig hochklappen, dann der Länge nach aufrollen – so tropft unten nichts heraus.

Achtung: Backöfen heizen unterschiedlich schnell, daher kann die Backzeit stark variieren. Wer es super eilig hat, kann auch die Grillfunktion des Backofens nutzen, dann aber vorsicht – es geht sehr schnell!

Nochmal Achtung: Fertige Tortillas sind fast immer mit Zucker. Ich habe erst eine Sorte ohne Zucker gefunden: Mr. Wrap.

Übrigens: In den Sandwiches auf dem Foto sind außerdem noch fertige Falafel drin. Die gibt es z.B. von Alnatura. Ich würde meine Falafel liebend gerne selbst machen, aber der letzte Versuch resultierte in einem ganzen Topf Öl, in dem unten eine einizige Falafelmasse klebte – von Bällchen keine Spur. Wenn jemand ein gutes Rezept hat, dann bitte her damit!!

Rezept: Nutella selbst gemacht

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Seit ich keinen Zucker mehr esse, vertrage ich (wie schon geschrieben) auch keine Molkerei-Produkte mehr. Also für alle, denen es ähnlich geht, oder die einfach ein veganes Rezept wollen, kommt hier das Rezept für Homemade Nutella – natürlich ohne Zucker!

Übrigens: Als ich es das erste Mal ausprobiert habe, habe ich ziemlich viele Fehler gemacht. Also lest unbedingt weiter unten, worauf es ankommt…



Zutaten

100g Nüsse (Haselnuss, Mandeln, ...)
125 g Margarine
8 Datteln
2 EL Kakaopulver, stark entölt

Zubereitung

1. Nüsse fein mahlen (dann in der Pfanne rösten)
2. Margarine und Datteln in der Moulinex zerkleinern
3. in separater Schüssel Margarine-Dattel-Mix mit Kakaopulver und gerösteten Nüssen vermischen

Der fertige Brotaufstrich (denn keiner weiß, ob es der, die oder das Nutella heißt) muss dann unbedingt in den Kühlschrank!


Wie schon erwähnt habe ich viele Anfängerfehler gemacht:

– nicht versuchen, alles zusammen in der Moulinex auf einmal zu zerkleinern (Die Margarine ist weich, und die Nüsse kommen nicht auf den Boden

– Kakaopulver nicht in die Moulinex zur Margarine und den Datteln tun. (Sie sieht nachher aus wie Sau!)

Der erste Monat ist rum!

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Jubiläum! Wir leben jetzt schon einen ganzen Monat ohne zugesetzten Zucker! Der Monat hatte natürlich Höhen und Tiefen, aber insgesamt kann ich nur sagen: Es hat mir gut getan und ich fühle mich wohl!

Auf Partys haben wir uns eigene Snacks mitgenommen, wenn wir zum Shoppen in die Stadt rein fahren, haben wir immer etwas Obst, ein paar Brote oder zumindest Kokos-Chips dabei. In der Küche haben wir so einiges an Ersatz gefunden, so dass der Kühlschrank bei weitem nicht mehr so leer ist, wie am Anfang. Ich habe schon so einige Tricks raus (z.B. einen Schuss Apfelsaft ins Salatdressing, ist zwar bei weitem nicht so süß wie früher, reicht aber dicke aus). Wir haben viele tolle Rezepte ohne Zucker gefunden oder selbst kreiert und mir persönlich schmeckt das meiste auch ohne Zucker richtig gut – der Geschmack hat sich schon zum Teil umgestellt. Und wir backen wie die Weltmeister.

Ein paar Dinge sind allerdings anzumerken:

  • Es ist ja schon teurer, so ein zuckerfreies Leben. Dadurch, dass man vieles im Bioladen kaufen muss, gibt man deutlich mehr Geld aus.
  • Ich habe zwar in der ersten Woche drei Kilo abgenommen, in der zweiten aber auch gleich wieder eins dazubekommen. Ohne Zucker leben macht nicht zwangsläufig dünn. Man muss schon weiterhin schauen, was man isst. Und das habe ich diesen Monat fast gar nicht getan. Vor allem in den letzten Tagen habe ich angefangen, wie eine Verrückte Nüsse aller Arten zu essen. Mir graust es schon vor dem Schritt auf die Waage! Vorsatz für den nächsten Monat: Wieder mehr Obst als Snack! Und nicht mehr so viel Käse beim Kochen.
  • Dazu gehört auch, dass ich abends nicht mehr so viel Brot essen will. Und das fällt wirklich schwer, weil wir eben ständig leckeres, frisch gebackenes Brot auf dem Tisch haben. Sogar ein neues Backbuch haben wir uns gegönnt.
  • Wir haben beide manchmal das Gefühl, dass wir ständig fressen, fressen, fressen könnten. Die Gewohnheit schreit: Gib mir Schokolade! Und wir kompensieren dann mit anderen Lebensmitteln – viel davon.
  • Mark hat seit dem ersten Januar ständig kalte Hände und Füße. Das hatte er noch nie! Er war immer meine Heizung. Jetzt will er sich stattdessen an mir wärmen. Autsch! Aber woran mag das liegen?
  • Ich komme morgens ziemlich schwer aus dem Bett. Kann aber auch an etwas anderem liegen…
  • Ich kompensiere mit Nüssen, Mark hat dafür wesentlich mehr Milchprodukte verdrückt als vorher. Da macht sich dann natürlich irgendwann die latente Laktose-Intoleranz bemerkbar. Mark hat also auch einen guten Vorsatz für den nächsten Monat: Weniger Milch und Joghurt, mehr Hafermilch und Sojagurt. Mal sehen, wie das läuft.
  • Die Kinder sehen das Ganze zwar größtenteils recht locker („Das brauchen wir nicht!“, rufen sie, wenn wir im Supermarkt an den Süßigkeiten vorbeilaufen.), aber manchmal hätten sie dann eben doch gerne ein zweites Glas Saft. Das gab heute auch mal Geschrei.
  • Mark hat beim Einkaufen immer das Gefühl, dass er fast gar nichts mehr kaufen darf. Stimmt natürlich überhaupt nicht. Fertigfutter haben wir auch vorher sehr wenig gekauft. Soooo viel fällt jetzt gar nicht mehr weg…
  • Man muss wirklich immer wieder genau hinschauen, was man kauft. Luna wollte letztens unbedingt Spinat mitnehmen. Da ich das Zeug nicht ausstehen kann, haben wir so etwas normalerweise nicht im Haus. Ich habe mir gar nichts dabei gedacht und einfach eine Packung gekauft (ist doch nur Gemüse, oder?). Erst hinterher hab ich’s gesehen: Da ist ja Zucker drin!! Hab ich echt nicht mit gerechnet.

Aber insgesamt können wir nicht klagen. Es läuft gut, wir fühlen uns wohl, und es schmeckt. – Auf die nächsten 11 Monate!

Himbeer-Erdbeer-Marmelade

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Einfach lecker! Diese Marmelade ist nicht sehr süß, schmeckt dafür aber wie frische Früchte auf dem Brot. Weil Zucker auch konserviert ist es hier extra wichtig, auf möglichst keimfreie Zubereitung zu achten, d.h. die Gläser auf jeden Fall auskochen!

jamVorbereitungszeit:
5 Minuten
Garzeit:
5-10 Minuten



















Zutaten

3-4    Marmeladengläser
500 g  Himbeeren und/oder Erbeeren (bei TK auf zuckerfrei achten!)
3-5    Datteln
2 EL   Zitronensaft
16 g   Konfitura (oder Agar-Agar nach Anleitung dosiert)

Zubereitung

Die Marmeladengläser und Deckel in einen großen Topf mit Wasser geben und zum kochen bringen. Ca. 5 Minuten auskochen, um alle Keime abzutöten. Währenddessen die Datteln ein wenig klein schneiden und mit den restlichen Zutaten in einen beschichteten Topf mit Deckel geben. Alles für ca. 5 Minuten kochen bis die Erdbeeren weich sind (damit sie nicht ankleben kann man notfalls immer mal wieder ein kleines bisschen Wasser (ca. 1-2 EL) dazu geben). Dann alles mit dem Pürierstab fein pürieren und vorsichtig in die Gläser füllen. Die Gläser verschließen und noch ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

Versuchungen

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Einmal pro Woche nehme ich Unterricht in Malerei. Das tut unheimlich gut und ich habe schon wirklich viel gelernt in den 5 oder 6 Malen, die ich bisher da war. Allerdings gibt es da auch andere Schüler, die uns anscheinend zu mästen versuchen. Dreimal gab es jetzt schon die köstlichsten Leckereien: Einmal hatte eine Frau Quiche gebacken, letzte Woche gab es Kuchen und heute haben die Damen Brötchen, Lachs und 8 verschiedene Aufstriche vom Markt mitgebracht.
Wenn man 4 Stunden lang malt, kann man schon mal Hunger kriegen. Als Vegetarierin macht mich der Lachs überhaupt nicht an, aber die Brötchen sahen lecker aus. Bäckerei Junge stand auf der Tüte, also hab ich mal schnell mit dem Handy im Netz nachgeschaut. Fehlanzeige: Gerstenmalzextrakt! So ein Mist aber auch! Dabei hatte ich wirklich Hoffnung, nachdem ich letztens festgestellt habe, dass die Baguettes in der Lidl-Bäckerei tatsächlich ohne Zucker sind! Das wär’s doch gewesen: ein schönes Brötchen mit Butter und frischen Tomaten drauf.
Also musste ich – wie letzte Woche – meine Banane mümmeln, während die anderen geschlemmt haben. Natürlich sind wir ins Gespräch gekommen, warum ich “nichts“ esse. Wir haben dann festgestellt, dass (bis auf die Butter und die Tomaten) wirklich alles, was auf dem Tisch stand, verzuckert war: die Brötchen, der Lachs, alle acht Aufstriche (leicht süßlich) und sogar der Tafel-Meerrettich. Wie soll man sich denn bitte gesund ernähren, wenn es kaum etwas gibt, wo kein Zucker zugesetzt ist?
Die Lebensmittelindustrie macht es uns wirklich nicht leicht! Aber wir kämpfen weiter!! 🙂