Ich will also ohne Zucker leben. Ohne zugesetzen Zucker, heißt das. Und das soll vorerst auch bedeuten: Kein Ahornsirup, kein Agavendicksaft, kein Stevia oder Xylit. Zum einen, weil sich schließlich auch der Geschmack verändern soll, so dass man einfach nicht mehr so viel Zucker benötigt, um ein Gefühl von süß zu haben. Zum anderen aber auch, weil ich noch immer nicht wirklich gut genug informiert bin um genau sagen zu können, welcher Alternativzucker unschädlich ist und welcher nicht. Bei Stevia und Agavendicksaft gehen die Meinungen zum Beispiel sehr weit auseinander.

Zucker, der natürlich in Lebensmitteln vorkommt, ist eindeutig erlaubt und auch erwünscht, weil er ein wichtiger Energielieferant ist. Die einzige Ausnahme hier ist Fruchtsaft. Da in einem Glas Saft umgerechnet bis zu 7 Würfel Zucker vorkommen, werde ich den Konsum hier auch einschränken. Die Regel lautet: Saft nur (mindestens 40/60) verdünnt und auch nur ein Glas am Tag.

Und ich werde irgendwann innerhalb dieses Jahres einen kompletten Monat auch auf Obst verzichten – einfach nur, um einmal auszutesten, wie ich mich dann fühle. Voraussichtlich wir das der Februar sein.

Darüber hinaus werde ich mich konsequent vegan ernähren, solange ich dafür nicht hungern muss. Vegan bedeutet: Keinerlei Nahrungsmittel, die von Tieren stammen. Statt dessen Obst, Gemüse, Getreide, Samen, Nüsse, Algen. Daraus kann man noch so allerlei tolles zaubern! Leder und Wolle kaufe ich sowieso schon seit Jahren nicht mehr. Ich werde allerdings nichts wegwerfen, was ich schon habe. Damit ist keinem Tier geholfen und ich finde es auch respektlos.


Aus meinem ersten zuckerfreien Jahr habe ich gelernt, wie schwierig es ist, auswärts zuckerfrei zu essen. Ich will nicht noch einmal ein ganzes Jahr lang gar nicht ins Restaurant gehen können – das wäre dann doch zu viel des Guten. Daher habe ich folgende Ausnahmen beschlossen:

  • 1 x im Monat darf ich im Restaurant essen, ohne nachfragen zu müssen, ob da zuckerhaltige Lebensmittel verwendet wurden (natürlich keinen süßen Nachtisch).
  • Wenn vegan essen bedeuten würde, dass ich einen Beilagensalat (Essig und Öl – igitt!) mit Pommes essen muss, werde ich auch mal auf vegetarisch ausweichen. Davon geht die Welt nicht unter.
  • Ich lasse mir nicht meinen Urlaub dadurch versauen, dass ich nichts essen kann. Ich werde im Urlaub versuchen, so gut es geht „clean“ zu essen. Aber ich werde mich nicht verrückt machen.

Weitere Regeln folgen evtl. noch. Mal sehen. Vielleicht auch nicht.

Family2


Weitere Infos zum Thema Zucker – Gefahr – Suchtmittel – Gift findet Ihr unter Zucker-Infos.

Advertisements