Archiv der Kategorie: Rezept

Rezept: 4-Lagen-Dip

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Neulich habe ich entdeckt, dass die Tortilla-Chips bei Lidl tatsächlich zuckerfrei sind (Achtung! Natürlich nur die Sorte Klassik!). Ich liebe Chips mit Salsa. Überhaupt: Tex-Mex. Lecker!

Leider hat sich hier in Deutschland die Unsitte etabliert, Chips, die schon gewürzt sind, mit Dip zu reichen. Das ist nicht nur ziemlich unsinnig (denn der Geschmack soll ja vom Dip kommen) sondern stört geschmacklich auch. Ich wollte mir daher eine eigene, zuckerfreie Salsa zu meinen ungewürzten Chips machen. Leider sind die guten Rezepte alle mit diesen Chillis aus der Dose, die man in Deutschland gar nicht bekommt.

Da ist mir dann der gute alte 7-Lagen-Dip eingefallen, der sich in den USA großer Beliebtheit erfreut. Mein vegane Version hat allerdings nur 4 Lagen. Reicht aber auch.

Ein super Mitbringsel für eine Party! Auch bestens für nach dem Sport geeignet, da natürlich sehr proteinreich.

Vorbereitungszeit:
30-90 Minuten
Garzeit:
10 Minuten

 

 

 

 










Zutaten

Für die Bohnen:

ca. 120 g  Pinto- oder Kidneybohnen, getrocknet und über Nacht eingeweicht
oder 
1 Dose     Pinto- oder Kidneybohnen ohne Zucker 
           (gibt's z.B. in türkischen Geschäften)
1          Lorbeerblatt
1 EL       Öl
1          Zwiebel, gewürfelt
1 Zehe     Knoblauch, gepresst
1 TL       Kumin (ganz, oder 1/2 TL Pulver)
2 TL       Paprikapulver
           Salz

Für die Guacamole:

1 reife    Avocado
1/2        Zitrone --> Saft
1          Frühlingszwiebel
           Salz, Pfeffer, Chilipulver

Außerdem:

8          Cherrytomaten
1/2        rote Paprika
1/2 Bund   frischer Koriander (oder gefroren), gehackt
1/2 Pckg.  Soyananda Sauerrahm-Ersatz

Zubereitung

Bohnen:

  • Das Einweichwasser der Bohnen wegschütten. Die Bohnen mit dem Lorbeerblatt 25 Minuten im Dampfkocher garen. Ohne Dampfkocher ca. 1 Stunde oder bis sie weich sind.
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten.
  • Kumin hinzugeben und eine weitere Minute dünsten.
  • Bohnen, Paprika und ein wenig Wasser hinzugeben. Mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen und warm werden lassen.
  • Erst zu Schluss salzen.

Guacamole:

  • Frühlingszwiebel fein hacken.
  • Die Avocado auslöffeln und in eine Schüssel geben. Mit dem Zitronensaft pürieren (Kartoffelstampfer oder Pürierstab).
  • Frühlingszwiebel dazumischen.
  • Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Und so wird’s angerichtet:

  • Tomaten und Paprika fein würfeln und mit dem Koriander mischen.
  • Die fertigen Bohnen auf einem kleinen Teller ausbreiten.
  • Die Guacamole darüber geben und glatt streichen.
  • Dann eine Lage Sauerrahm.
  • Zum Schluss Tomaten und Paprika oben drauf geben.

Die Chips dazu reichen. Und lecker dippen! 🙂

 

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Rezept: Himmlische Schokocreme

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Dieses Rezept für einen leckeren Nachtisch hat mir neulich eine Kollegin verraten und es ist einfach nur ein Traum! Am besten schmeckt es frisch – am nächsten Tag ist es manchmal ein wenig intensiv.

Vorbereitungszeit:
5 Minuten
Garzeit:
0 Minuten
schokocreme




Zutaten

1    Avocado
1    Banane
4    Datteln
1 EL Kakao
1-2  Spritzer Zitronensaft

 

Zubereitung

Avocado auslöffeln, Banane schälen.

Alles in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Eine Stunde kaltstellen.

 

 

Zuckerfreie Pancakes

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Pfannkuchen hierzulande sind ja eher dünn. In den USA isst man sie ganz dick und fluffig, dafür sind sie im Durchmesser kleiner (und somit deutlich leichter zu wenden). Mein Rezept verwendet statt der Eier eine Banane. Dadurch wird auch der Zucker unnötig. Sie schmecken einfach lecker!

zuckerfreie Pancakes

Vorbereitungszeit:
5 Minuten

 

 

 

 

 

 

Zutaten

280 g    Mehl
1        Banane
400 ml   Soja-/HaferMilch
120 ml   Öl
1 Pck    Backpulver
1/4 TL   Salz

Als Topping:
Apfelmus ohne Zucker
Frisches Obst
etwas Zimt

 

Zubereitung
Banane mit der Gabel zerdrücken (oder mit dem Schneebesenaufsatz in der Küchenmaschine). Restliche Zutaten zugeben und gut mischen. Ca. eine halbe Schöpfkelle Teig in eine eingefettete Pfanne geben und von beiden Seiten ausbacken.

Zuckerfreies Apfelmus habe ich übrigens bei Penny gefunden (nicht im Glas, sondern in 4 kleinen Joghurtbechern).

 

Bananen-Shake Deluxe

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Mein ursprüngliches Rezept für ein Bananen-Shake ist ja schon lecker. Aber hier kommt die Deluxe-Version! Das – geht – ab!!! 😀
Am besten wird das ganze im Hochleistungs-Mixer. Dann kann man sogar noch ein Spinatblatt reinwerfen. Das macht das Shake zwar grün, man schmeckt es aber überhaupt nicht raus!

 

 

Vorbereitungszeit:
2 Minuten

2017-01-01-19-13-24

Zutaten

300 ml   Soja-Milch
1        Banane
5-6      Mandeln
6-8      Cashews
1/2 TL   Bourbon-Vanille

optional:
1 TL     Chia-Samen

Zubereitung
Alles in den Mixer schmeißen und mindestens 35 Sekunden pürieren. In ein Glas füllen und genießen.

Wer Lust hat, streut nach dem Mixen noch vorsichtig die Chiasamen drüber und rührt gut um. Dann sollte man vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten warten, damit die Samen quellen können.

Rezept: Avocado-Hummus oder so…

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Eeeeendlich poste ich hier mal wieder was! Und zwar ein leckeres Rezept, das letzte Woche bei facebook umging. Wie immer habe ich es noch etwas verändert/verbessert. Das ganze ist blitzschnell gemacht und schmeckt ultra lecker auf frischem Brot.

Kichererbsen in Dosen (ohne Zucker) bekommt ihr übrigens in türkischen Läden. Ich nehme allerdings getrocknete, die ich über Nacht einweiche, gut abspüle, im Dampfkocher 30 Minuten koche und dann portionsweise einfriere. So habe ich sie immer verzehrfertig  im Haus!

Avocado-Hummus-CremeVorbereitungszeit:
4 Minuten
Garzeit:
0 Minuten

 










Zutaten

1      reife Avocado
1 Dose Kichererbsen
2 EL   Zitronensaft
Cumin (Kreuzkümmel)
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Avocado auslöffeln, die Kichererbsen abtropfen (und zur besseren Verdauung abspülen) und mit den restlichen Zutaten pürieren. Genießen. 😉

 

Gesunder Knabberkram!!!

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Grünkohl! Lecker!! Oder doch nicht?

In den USA ist Grünkohl schon seit Längerem total hip, da er unglaublich gesund ist. Man könnte ihn sogar als Superfood bezeichnen. Grünkohl enthält nicht nur jede Menge Vitamin A, C und K und viele Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, sondern auch viel Lutein, das gut für die Augen ist, sowie Kalium, das Knochen und Zähne schützt.

In Deutschland ist Grünkohl allerdings nur bedingt beliebt, was an der üblichen Zubereitungsform liegen mag. Allein schon der Name „Grünkohl mit Pinkel“ ist wenig Appetit anregend. Dabei kann man daraus auch ganz andere Sachen machen. Zum Beispiel kann man ihn roh als Salat essen, in Suppen geben und Curry-Saucen daraus machen. Gebt einfach bei Google mal „Grünkohl Rezept anders“ ein, dann werdet ihr schnell fündig.

Besonders stehe ich aber auf Grünkohl-Chips, die es in den USA für viel, viel Geld im Bioladen zu kaufen gibt. Dabei sind sie eigentlich ziemlich leicht selbst herzustellen. Und da ich letztens eine geniale zuckerfreie Terriyaki-Sauce entdeckt habe, dachte ich mir, das müsste man doch eigentlich kombinieren können. Ich habe das ganze noch ein wenig vereinfacht, dafür aber mit Cashews etwas aufgepeppt. Schmeckt ultra-lecker! Und ist gesuuuuuuuuuund!!! Futtert so viel ihr wollt! 🙂

Rezept: Grünkohlchips Terriyaki

Vorbereitungszeit:
5 Minuten
Garzeit:
KaleChips40 Minuten

 










Zutaten

250 g   Grünkohl
3       Datteln
6 EL    Sojasauce (vorzugsweise Tamari)
1-2 TL  Öl
1 EL    Sherry
1-2 EL  Reis-Essig (oder Balsamico)
1 Handvoll Cashews
etwas Wasser

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 150 ° vorheizen.
  2. Grünkohl gründlich waschen und gut abtrocknen. Die dicken Blattrippen rausschneiden und die Blätter in Chipsgröße reißen.
  3. Datteln, Sojasauce, Öl, Sherry, und Essig gut pürieren. (Wenn euer Pürierstab nicht so stark ist, könnt ihr die Datteln vor dem Pürieren eine Weile lang einweichen.)
  4. Die Cashews dazu geben und noch einmal kurz pürieren (nicht zu fein). Ggf. etwas Wasser dazugeben, bis ein dickflüssiger Brei entstanden ist.
  5. Den Grünkohl und die Sauce in eine große Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten.
  6. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 150 ° ca. 40 Minuten backen bis sie knusprig sind. Nach 15 Minuten und danach in kleineren Abständen umrühren. Vorsicht, dass die Chips nicht zu dunkel werden!

Rezept: Chia-Frischfruchtmarmelade

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Wusstet ihr, dass man Chia-Samen auch als Geliermittel verwenden kann? Das ist mir in letzer Zeit häufiger mal auf Webseiten und Bio-Zeitschriften über den Weg gelaufen. Ich habe damit nun mal ein wenig rumexperimentiert und herausgekommen ist ein wunderbar leckerer und gesunder Brotauftrich, der wie frisches Obst auf dem Brot schmeckt! Leeeeeecker!

Vorbereitungszeit:
Chia Marmelade5 Minuten
Kühlzeit:
60 Minuten

 

 










Zutaten

3         Datteln
1/2       Banane
ca. 250 g frische oder gefrorene Früchte
3 EL      Chia-Samen

Zubereitung
Pürierbecher abwiegen (auf Null tarieren). Datteln und Banane in den Pürierbecher geben, mit Obst (z.B. gefrorene Himbeeren und Erdbeeren) auffüllen bis alles zusammen 300 g wiegt. Mit dem Pürierstab gut durchpürieren (bei gefrorenen Früchten evtl. vorher etwas antauen lassen – dann geht es leichter). Chia-Samen gut einrühren. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank gelieren lassen.

Ich mache diese Marmelade meist abends und lasse sie einfach bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank. Lecker! Sogar meine Kinder stehen drauf – vor allem, weil sie sie so dick aufs Brot schmieren dürfen…Ist ja alles gesund! 🙂

Hält sich im Kühlschrank mindestens 3 Tage – bei uns ist sie aber spätestens nach 2 Tagen weg!

Dattel-Cashew-Granola

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Granola (amerikanisches Knuspermüsli) hat meine Mutter früher immer selbst gebacken. Und auch ich habe mir irgendwann ein leckeres Rezept im Internet gesucht. Leider waren da gleich mehrere Arten Zucker drin. Während unseres zuckerfreien Jahres habe ich ein paar tolle Rezepte für zuckerfreies Granola entdeckt, die wir hier jetzt eigentlich immer im Haus haben.
Diesen Sommer habe ich dann in den USA in einem veganen Café ein selbsgemachtes Dattel-Cashew Granola gekauft und war begeistert. So habe ich mich zuhause auch gleich daran gemacht und einfach mal rumexperimentiert. Und siehe da: Gleich beim ersten Versuch ist dieses geniale und schnell zu machende Rezept dabei herausgekommen! Und ich habe es mit allerlei Superfoods gespickt – ihr könnt also mit bestem Gewissen euer Frühstück genießen!!

DattelCashewGranola

Vorbereitungszeit:
8 Minuten
Garzeit:
2 x 30 Minuten










Zutaten

20        Datteln
50 ml     Wasser
3-4 EL    Olivenöl
1 geh. TL Zimt
500 g     Haferflocken (grob)
2 Handvoll Cashews
1-2 EL    Chia-Samen
1-2 Handvoll Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Amaranth (gepufft)

Zubereitung

  1. Ofen auf 160 ° vorheizen.
  2. Datteln, Wasser, Öl und Zimt in einen hohen, schmalen Behälter geben und mit dem Pürierstab cremig rühren.
  3. Mit den restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer (oder der Küchemaschine) gut durchrühren, bis die großen Klumpen weg sind.
  4. In zwei Ladungen folgendermaßen backen: Jeweils die Hälfte auf ein Backblech mit Backpapier geben und 15 Minuten backen. Dann umrühren und noch 2-3 Mal jeweils 5 Minuten backen (dazwischen immer gut umrühren), bis das Granola überall goldbraun ist. Es härtet nach dem Erkalten noch etwas aus.

Schoko-Tofu-Aufstrich

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Heute morgen wollte ich einfach mal was Süßes auf das tolle selbstgebackene Brot. Also habe ich mal eben schnell diesen Aufstrich improvisiert mit dem halben Stück Tofu, das wir noch im Kühlschrank hatten. Das Rezept ist daher nicht mit genauen Mengenangaben.

Hinweis and Veganer: Dadurch, dass ihr euch hier quasi Tofu aufs Brot schmiert, habt ihr gleich eure tägliche Portion Eiweiß abgedeckt. Hülsenfrüchte + Getreide = verwertbares Eiweiß. Super! 🙂

 

 

Vorbereitungszeit :
TofuSchoko5 Minuten












Zutaten

100g Tofu natur
10-12 Datteln
ca. 15-20 Mandeln (vorzugsweise geschält)
1 EL Kakao
1-2 EL gutes Öl
Sahne/Sojasahne

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen pürieren. So viel Sahne zugeben, dass sich eine schöne cremige Konsistenz ergibt.

Ich habe erst alles in die Moulinex gesteckt und als es dann krümelig war noch einmal in eine hohe Rührschüssel gegeben und mit dem Pürierstab nachbearbeitet, um eine Creme daraus zu machen.

Dieser Aufstrich funktioniert übrigens auch einwandfrei ohne den Kakao. Dann ist es eben ein heller Aufstrich. 🙂

Zuckerfreier Superfoods-Schokopudding

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Leeeeeecker! Ich glaub ich hab heute ein wenig über die Strenge geschlagen. Dabei esse ich normalerweise gar nicht gerne Pudding. Aber das ist ja auch so ein ekeliges Chemiezeug – vielleicht liegt’s daran. Ich habe heute auf jeden Fall mein alltägliches Bananenshake mal ein bisschen aufgepeppt und mit Guarkernmehl verdickt – und siehe da: Es wurde der leckerste Schokopudding daraus. Zuckerfrei und vegan und sogar richtig gesund. Sogar die Kinder mochten es… gebt ihnen ruhig viel davon!! 🙂

Falls ihr von Superfoods noch nie etwas gehört habt: Das sind Lebensmittel, die über einen besonders hohen Närstoffgehalt verfügen, angeblich das Immunsystem stärken und den Köper dabei unterstüzen sollen, Krankheiten und frühzeitiger Alterung vorzubeugen. Mehr Infos dazu findet ihr z.B. hier.

Für 4 Portionen.

 Vorbereitungszeit:
Schokopudding5 Minuten
Kühlzeit:
60 Minuten













Achtung! Die Mengenangaben sind geschätzt! Probiert es selbst aus. 🙂



Zutaten

2        Bananen
200 ml   Soja-/Hafer-/Reismilch
100 ml   Wasser
ca. 10   Mandeln
1-2 TL   Kakao
ca. 2 TL Guarkernmehl

Optionale Superfoods:
1 EL     Gojibeeren
1-2 TL   Akaipulver oder Acaibeeren
2 TL     Chia-Samen
1 Prise  Zimt

 

Zubereitung

  1. Bananen, Milch, Wasser, Mandeln und Kakao (ggf. Gojibeeren, Zimt und Akaipulver) in einen gößeren Mixbehälter geben und mit dem Pürierstab ca. 1 Minute pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt dickflüssig-cremig sein.
  2. Das Guarkernmehl dazu geben und noch einmal kurz pürieren. (Das beugt Klümpchen vor.)
  3. Die Chia-Samen dazu geben.
  4. Ca. 1 Stunde kalt stellen.