Archiv der Kategorie: Praktische Küchentipps

Kichererbsen… aber richtig!

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Kichererbsen. Extrem lecker und als VeganerIn sogar echt empfehlenswert. Nur leider, leider gibt es da so einige Probleme:

  • Man muss sie ewig kochen! (Ein Dampfkochtopf wirkt hier jedoch Wunder!)
  • Fertig in Dosen sind sie meist (wie fast alle Dosengemüse) mit Zucker versetzt
  • Meine Zunge mag sie, mein Magen weniger…

Kichererbsen sind schwer verdaulich. Dem kann man zum Glück durch gezielte Behandlung entgegenwirken, und zwar:chick2

  • Über Nacht einweichen (verkürzt auch die Kochzeit auf 1 Stunde)
  • Gut abspülen
  • Mit Gewürzen wie Kumin oder Ingwer kochen
  • Kochwasser unbedingt wegschüttten

(Ihr könnt auch nochmal nachlesen, was ich in diesem Beitrag zum Thema Hülsenfrüchte geschrieben habe.)

Aber mal ehrlich: Wer hat denn dazu die Zeit? Zum Glück habe ich tatsächlich schon zuckerfreie Dosenware gefunden. Versucht es mal im Asialaden oder beim Türken.

 

Wer es aber lieber „frisch“ will, für den empfehle ich folgenden Trick:

Kocht einfach vor! Ich koche mir immer eine riesige Portion Kichererbsen und friere sie dann in kleinen Dosen portionsweise ein. So habe ich trotz der langen Vorbereitungs- und Kochzeit immer Kichererbsen fertig zum Kochen! Die könnt ihr dann so wie sie sind gegen Ende der Garzeit einfach mit in den Topf schmeißen. Lecker!

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Praktische Küchentipps Teil 4 – Fruchtfliegen loswerden

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Wer kennt das nicht: Sobald es Sommer wird, ist alles voller Fruchfliegen. Man mag überhaupt kein Obst mehr rumliegen lassen. Die blöden Viehcher sind überall. Igitt!

Dabei gibt es eine super-einfache und – TADAA! – vegane (!) Lösung für dieses Problem: Die Fruchtfliegen-Lebendfalle!! Sie ist unheimlich effizient, tut niemandem weh, und innerhalb weniger Tage habt ihr keine einzige Fruchtfliege mehr in der Küche.

Und so macht ihr das:Falle

  1. Ihr werdet alles Obst für ein paar Tage entweder im Kühlschrank oder in einem Behälter mit Deckel aufbewahren müssen.
  2. Man nehme ein kleines Gläschen oder eine kleine Schüssel.
  3. Legt etwas lecker riechendes Obst in die Schüssel, z.B. ein kleines Stück Melonenschale oder -kerne.
  4. Spannt etwas Plastikfolie über die Schüssel (etvl. mit einem Gummiband befestigen) und stecht in die Mitte mit einem Zahnstocher ein kleines Loch.
  5. Stellt die fertige Falle in die Küche und wartet ein paar Stunden. Ich garantiere euch, dass ihr  (mit der richtigen Obstsorte) innerhalb kürzester Zeit mindestens 3-5 Fliegen in der Falle sitzen habt!
  6. Die Falle einmal am Tag mit auf den Balkon oder vor die Tür nehmen und den Deckel abheben.

Wie funktioniert das? Ganz einfach: Die Fliegen werden von dem Geruch angezogen und schnuppern sich richtung Loch vor. Wenn sie aber erst einmal drin sind, finden sie das winzige Loch nicht mehr (es gibt ja keinen leckeren Geruch, der sie leitet) und bleiben daher im Glas sitzen.

Praktische Küchentipps Teil 3 – Knoblauch und Zwiebeln leichter schälen

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Kennt ihr das? Der blöde Knoblauch will sich einfach nicht schälen lassen! Man schabt ewig mit dem Messer daran herum, und es nervt einfach. Genauso bei Zwiebeln. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, wie sich die leckeren Würzer der Gattung Allium spielend leicht schälen lassen: Druck!

Probiert es mal aus:

  • Rollt eure Zwiebel einfach unter der Handfläche auf der Arbeitsplatte hin und her und übt dabei ordentlich Druck aus.
  • Fasst eure Knoblauchzehe an den beiden Enden und verdreht sie fest nach links und rechts.
  • Falls ihr das nicht schafft, legt die Knoblauchzehe auf die Arbeitsplatte, legt eine Hand darauf, so dass der obere Handballen auf der Zehe liegt, und schlagt mit der anderen Faust vorsichtig auf die untere Hand. Vorsichtig heißt zwar fest, aber nicht mit aller Wucht, sonst habt ihr danach nur noch Matsche!

Jetzt müssten sich Zwiebel und Knobi mühelos (oder zumindest viel besser) schälen lassen.  Juhu!! 🙂

Praktische Küchentipps Teil 2 – Hülsenfrüchte essbarer machen

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Liebt ihr auch Linsen? Und Bohnen? Lecker!!! Und Kichererbsen!!! Es gibt so viele tolle indische oder arabische Gerichte mit Kichererbsen, dass ich sie ohne Probleme jeden Tag essen könnte!!! Und Gesund sind die Dinger auch noch. Super Proteinquelle und so weiter.

Leider hat der Verzehr von Hülsenfrüchten bei den meisten Leuten (vor allem dann, wenn man sie nicht gewöhnt ist) ziemlich unangenehme Folgen. Mir hat zum Beipspiel der Bauch danach oft unglaublich weh getan. Und was Erbsen, Bohnen und Linsen sonst noch so nachgesagt wird, wisst ihr ja.

Aber zum Glück gibt es da Abhilfe!

Zum einen sollte man Hülsenfrüchte immer mit bestimmten Gewürzen kombinieren. Das macht sie bekömmlicher. Man kann zum Beispiel Bohnenkraut, Fenchelsamen, Majoran oder Kümmel rein tun. Ingwer, Kurkuma oder Kumin sind da aber eher nach meinem Geschmack. Es hilft, sie schon beim Kochen hinzuzufügen.

Zum anderen sollte man die leckeren Eiweißlieferanten vor dem Kochen zuerst gut abspülen, dann lange einweichen und das Einweichwasser wegkippen. Ich spüle sie auch nach dem Kochen noch einmal ab und habe seitdem überhaupt keine Probleme mehr!

 

Tipp im Tipp:

Beim Kochen auf keinen Fall Salz ins Wasser geben – auch wenn das gerne so in Rezepten steht. Sie werden viel schneller weich, wenn sie ungesalzen sind. Das Salz kommt dann später dran.

Praktische Küchentipps Teil 1 – Schwämme sterilisieren

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Hallo und willkommen zu einer neuen Serie!

Als meine Schwägerin das letzte Mal hier zu Besuch war, sagte sie, sie würde am liebsten mal ein halbes Jahr bei mir in die Lehre gehen, weil ich so viele praktische kleine Tipps in und um die Küche habe. Daher dachte ich, dass ich diese kleinen Weisheiten mal mit euch teile. Zur Zeit fallen mir da zwar höchstens drei Stück ein, aber ich wette mit euch: Sobald ich das hier gepostet habe, kommt einer nach dem anderen wieder in meinen Kopf zurück. 🙂

Jetzt also los:

Findet ihr auch eure Küchenschwämme und -lappen ziemlich schnell sehr ekelig? Fangen sie nach ein paar Tagen an zu stinken? Tatsächlich wimmelt es in eurem Küchenschwamm nach kurzer Zeit nur so von Bakterien. Millionen davon nisten sich freudig darin ein. Dagegen kann man zweierlei tun:

  1. Den Schwamm ab und zu mit in die Spülmaschine legen – das wäscht den Dreck raus.
  2. Noch viel besser: Schwamm anfeuchten und 2 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle legen!

Der Trick mit der Mikrowelle ist einfach genial: Das Wasser im Schwamm oder Lappen fängt in der Mikrowelle an zu kochen und ihn sterilisiert dadurch. Es funktioniert also tatsächlich nur, wenn die Gegenstände feucht sind!

Wasser drauf - und rein mit euch!

Wasser drauf – und rein mit euch!