Die unerklärliche Leichtigkeit des Seins (ohne Zucker)

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In unserer Facebook Gruppe hat ein Teilnehmer neulich den Verdacht gepostet, dass er wohl doch nicht so süchtig nach Zucker sei, wie er immer dachte. Der Grund: Es fällt ihm viel zu leicht, ohne Zucker zu leben.

Auch ich habe dieses Phänomen schon mehrmals erlebt: Esse ich Zucker, so kann (und will) ich nicht mehr aufhören. Bis mir schlecht ist – und dann weiter! Esse ich aber keinen Zucker (und das bedeutet auch keinen versteckten Zucker, wie er z.B. in Brot und Fertigprodukten vorkommt), dann habe ich auch überhaupt kein Verlangen danach!

Zum zweiten Mal lebe ich nun ein Jahr konsequent ohne Zucker. Zum zweiten Mal habe ich (zumindest bisher) überhaupt kein Problem damit, auf Zucker zu verzichten. Aber ich mache nicht den Fehler zu glauben, dass ich nicht süchtig bin. Denn ich habe in den letzten 2 Jahren mehrmals erlebt, was passiert, wenn ich wieder Zucker zu mir nehme:

Einmal ist meist noch okay. Aber wenn ich dann (womöglich schon am nächsten Tag) noch einmal etwas Süßes esse, hänge ich sofort wieder drin in der Spirale. Ich brauche mehr, mehr, mehr… und kann nicht wieder aufhören.

Es scheint, dass die Entzugserscheinungen (Kopfschmerzen!) und das Verlangen beim Zuckerentzug bei weitem nicht so schlimm sind wie zum Beispiel bei Alkohol – zumindest sofern man konsequent verzichtet. Und das ist gut so!

Also, Leute! Nur Mut! Es ist gar nicht so schwer, wie ihr befürchtet!! 😀

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