Ein Jahr ohne Zucker – Zeit für innerliches und äußerliches Einstimmen – Teil II

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Wenn du den ersten Teil dieses Posts nicht gelesen hast, schau doch hier einfach mal rein. Für alle anderen geht es jetzt weiter mit der Vorbereitung auf das zuckerfreie Jahr. Und zwar mit einer sehr, sehr wichtigen Sache:

3. Die Küche vorbereiten

Vor dem ersten zuckerfreien Jahr dachte ich mir: „Ich koche ja hauptsächlich frisch. So viel Zeug mit Zucker gibt es in meiner Küche sicher nicht.“ Mein Mann und ich haben dann kurz vor Silvester alle Lebensmittel, die wir zuhause hatten, unter die Lupe genommen. Das erschreckende Resultat könnt ihr in einem meiner ersten Posts nachlesen: Aktion: Entgiftung der Küche – Erschreckende Bilanz!

Ein ganzer Tisch voller Gift (d.h. Zucker).

Grundsätzlich gilt: Fertigprodukte beinhalten Zucker! Die Zahl der Ausnahmen ist verschwindend gering. Also raus mit den Tütensuppen, Tiefkühlpizzen und der Majo. Schaut euch die Zutatenliste genau an, nachdem ihr euch die Namen eingeprägt habt, hinter denen sich Zucker verstecken kann. Was Zucker drin hat, muss raus!

Ihr könnt euch ja überlegen, was davon ihr noch zu Weihnachten aufbrauchen möchtet.

Meine Ausmistungsaktion fällt diesmal übrigens aus, denn ich kaufe seit 3 Jahren fast nur noch zuckerfreie Produkte. Majo, Senf und Meerrettich ohne Zucker bekommt ihr übrigens im Bioladen! Und die schmecken genauso lecker!!

Die einzige Umstellung wird bei mir sein, dass ich wieder ausschließlich selbst backen werde. Denn dass die Brötchen am Sonntag Zucker drin hatten, ist wohl klar.

4. Realistisch Planen

Man stellt sich das so einfach vor. Aber konsequent zuckerfrei zu bleiben kann ganz schön Nerven kosten. Versucht zum Beispiel mal, in der Stadt auf die Schnelle eine Kleinigkeit zu Essen zu bekommen. Brezel? Fehlanzeige. Brötchen beim Bäcker? Zu mindestens 80 % auch Zucker drin. Pommes? Okay, aber dann ohne Ketchup oder Majo!

Vorbereitet sein, heißt also die Devise! Ich gehe nie aus dem Haus, ohne ein paar Snacks eingepackt zu haben.

Hilfreich kann auch ein Blick auf die Liste der zuckerfreien Lebensmittel sein.

Aber wie sieht es auf der Arbeit aus? Die Kantine ist mit 100%iger Sicherheit nicht zuckerfrei! Was tun? Wenn euch wie mir der Gedanke an ein Käsebrot zum Mittagessen einen Schauer über den Rücken laufen lässt, hilft nur Vorkochen!

Da ich es sowieso nie schaffe, kleine Portionen zu kochen, fülle ich mir die Reste vom Wochenende portionsweise in luftdichte Dosen (bei Ikea gibt es ganz tolle aus Glas mit einem Plastikdeckel) und friere sie ein. Da wir in der Firma eine Mikrowelle haben, kann ich mir dann immer in ein paar Minuten eine wunderbare, gesunde, selbstgekochte Mahlzeit zaubern.

Und ohne Mikrowelle? Ich kann euch das Buch Vegan to go von Attila Hildmann nur wärmstens empfehlen! Bei einigen Rezepten steht da zwar Agavendicksaft drin, aber den kann man meiner Erfahrung nach in 90 % der Rezepte einfach weglassen! Das schmeckt auch Nicht-Veganern!!!

5. Die Motivation hochschrauben

Ich habe mir letzte Woche den sehr empfehlenswerten Film Voll verzuckert – That Sugar Film angesehen und war mal wieder erschrocken darüber, was Zucker so alles anrichten kann! Überhaupt stärkt jede Zuckerdoku, die ich mir anschaue, meine Motivation, und hilft mir, meinen Entschluss auch durchzuführen. Und daher werde ich mir in den nächsten Wochen auch möglichst viele davon ansehen.

Angela aus der Schweiz hat auf ihrem Blog eine sehr ausführliche Liste von Zuckerfilmen zusammengestellt, die ihr euch im Internet kostenlos anschauen könnt.


So. Ich hoffe, dass euch meine Überlegungen ein wenig weiterhelfen konnten. Und ich hoffe, dass ihr mitmacht und dass wir in Kontakt sein werden, um uns gegenseitig zu unterstützen!

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