Ein neuer Anfang… wer macht mit?

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Hallo zusammen!

Diejenigen von euch, die diesen Blog aufmerksam verfolgt haben, werden vielleicht festgestellt haben, dass es nichts zu verfolgen gab! 😉

Spaß beiseite: Ich habe im letzten Jahr sehr wenig bis gar nicht gebloggt. Das lag vor allem daran, dass wir hier zuhause sehr lange eine ziemlich schwierige Situation (Krankheit, etc.) hatten und ich dadurch einfach keine Zeit zum Bloggen hatte. Nun hat sich die schwierige Lage noch zugespitzt. Und was macht die zuckersüchtige Frau in so einem Fall? Klar: Zucker futtern!

Ich habe in letzten Wochen zum ersten Mal seit drei Jahren wieder regelmäßig Süßigkeiten gegessen. Ach was, gegessen, … in mich rein gestopft! Die schmerzende Seele hat es verlangt…

Und ich muss euch sagen: Es tut nicht gut! Wirklich überhaupt nicht! Mir ist wieder klar geworden, warum ich überhaupt auf Zucker verzichtet hatte:

  1. Wenn ich einmal anfange, Süßes zu essen, kann ich nicht mehr aufhören! Es geht einfach gar nicht!
  2. Schokolade mag sich zwar in dem Moment des Essens gut anfühlen, aber auf lange Sicht fühle ich mich ganz furchtbar!
    Auswirkungen sind unter anderem:

    • Ich fühle mich müde und schlapp
    • Ich nehme zu – und zwar schnell!
    • depressive Verstimmung
    • Gefühl von Kontrollverlust
    • Hautprobleme – und zwar nicht zu knapp
  3. und jeden Abend nehme ich mir vor, morgen nichts Süßes zu essen – und schaffe es dann am nächsten Tag doch nicht! Also bin ich permanent unzufrieden mit mir selbst – was dazu führt, dass dieser verrückte Teil von meinem Gehirn Süßes verlangt!

Kennt ihr das? Zum Glück weiß ich, wie man aus diesem Teufelskreis ausbricht. Auf dieselbe Weise, wie ein Alkoholiker vom Alkohol runter kommt, oder ein Raucher von Zigaretten loskommt: Aufhören! Komplett! Und das bedeutet für mich: Einfach keinen Zucker mehr essen. Gar keinen. Nicht im Brot, nicht im Ketchup, nicht im Sushi – einfach darauf achten, dass man nur Lebensmittel zu sich nimmt, die keinen zugesetzten Zucker enthalten. Ich habe es im Jahr 2014 so gemacht und es ging mir gut damit.

Und deshalb habe ich beschlossen, es wieder einmal zu wagen: Ich werde wieder clean! 2017 steht für mich unter dem Motto: Ein Jahr ohne Zucker!

Was danach kommt? Mal sehen. Vermutlich werde ich versuchen, zuckerfrei zu bleiben.

So. Genug geschwätzt! Macht jemand mit?

 

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  1. Habe schon am 21.11. angefangen. Allerdings 3 Wochen ganz ohne (also auch kein Honig, Ahornsirup etc, Trockenfruechte und frisches Obst – Ausnahme ein gruener Apfel und eine handvoll Beeren). Seit einer Woche wieder mehr Obst. Ab naechste Woche auch wieder ein wenig Honig und auch hin und wieder zwei Stueckchen ganz dunkle Schoki. Klappt fuer mich gut und geht mir gut damit. 😉

  2. Pingback: Türchen 18: Obst statt Weihnachtsplätzchen? | We Are What We Do 50/50

    • Ich will versuchen, heute oder morgen einen Post zur Vorbereitung zu schreiben. Ansonsten musst du einfach nur 😉 dem Zucker entsagen. Vielleicht richte ich eine Facebook Gruppe ein, damit wir uns austauschen können…

  3. Hallo!

    Ich habe festgestellt, dass es bei mir nicht so sehr am Zucker liegt sondern an der Schokolade. Ich kann Zucker – in Maßen bis max. 25 gr pro Tag – konsumieren, ohne dass Probleme entstehen.

    Aber wehe ich esse ein Stückchen Schokolade, da kann ich dann nicht mehr aufhören und das geht dann so weiter.

    Seit einem halben Jahr habe ich bewusst reduziert und es geht mir viel besser!

    Vor allem meine Unruhezustände wurden dadurch viel besser und deshalb mache ich damit ganz sicher weiter.

    lg
    Maria

    • Hi Maria, das ist ja interessant. Kann ich leider bei mir nicht bestätigen – obwohl Schoki ganz klar am schlimmsten ist.
      Was mich interessieren würde: Was passiert denn bei dir, wenn du ganz dunkle Schokolade isst (z.B. 92 %ige)? Ist es dann auch so?

      • Hallo!

        Von der ganz dunklen kann ich immer nur max. ein Stück essen, da passiert mir das nicht.

        Jedenfalls komme ich sehr gut zurecht, wenn ich Zucker ähnlich sparsam wie Salz einsetze und nur einen Akzent setze. Mittlerweile reicht mir wirklich eine ganz geringe Menge („Prise“) davon und vieles schmeckt nun von sich aus süß genug.

        Ich liebe z.B. Griesbrei, den ich früher mit 1,5 Esslöffel Zucker gemacht habe. Nun gebe ich nur noch 1/4 Teelöffel rein und es ist für mich süß genug.

        Bis auf Ausnahmen liege ich weit unter den 25 gr Zucker täglich, meist sogar gegen 0.

        Bewegung hilft, wenn ich doch einmal zuviel erwischt habe.

        lg
        Maria

  4. Huhu,
    ich bin dabei :-)! Ich habe in den letzten anderthalb Jahren Bauchspeck entwickelt bei gleichbleibendem (an sich sehr schlankem) Gewicht, und werde außerdem viel zu oft von Infekten niedergestreckt. Ich denke, dass der viele Zucker (Süßigkeiten und gezuckerter Kaffee…) daran schuld ist. Mein Vorsatz ist für 2017 der konsequente Verzicht auf Zucker und jeglichen Zuckerersatz. Auch Obst will ich nur in Maßen essen, maximal 3 Portionen pro Tag. Ausnahmen will ich nur dann machen, wenn ich mich dadurch von irgendwelchen Anlässen ausschließen müsste oder irgendwen dadurch kränken würde. Solche Gelegenheiten kommen bei mir aber eher selten vor, deshalb dürfte das kein Problem sein und die alltägliche Ernährung nicht wirklich beeinflussen.
    Ich würde mich über gegenseitige Motivation hier sehr freuen!

    • Hi Nina,
      das freut mich! Ich glaube auch, dass die infektanfälligkeit sehr viel mit dem Zuckerkonsum zu tun hat. Berichte unbedingt, wie es nächstes Jahr damit aussieht! Und schau doch mal in der facebook-Gruppe vorbei! 🙂

  5. Hallo Anya,
    ich bin gerade über Deinen Blog gestolpert. Ich habe genau dieselben Probleme mit dem Zucker wie Du sie beschrieben hast. Ich überlege seit Tagen wie ich den Einstieg schaffe und habe hier gerade ein wenig quer gelesen – ich finde es super spannend was Du berichtest und wie umfangreich deine Seite ist.
    Mein Entschluss steht fest: ich werde mich Dir anschließen… und ich freue mich auf Deine weiteren Berichte.
    Liebe Grüße
    Anna

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