Archiv für den Monat Juni 2014

Praktische Küchentipps Teil 3 – Knoblauch und Zwiebeln leichter schälen

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Kennt ihr das? Der blöde Knoblauch will sich einfach nicht schälen lassen! Man schabt ewig mit dem Messer daran herum, und es nervt einfach. Genauso bei Zwiebeln. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, wie sich die leckeren Würzer der Gattung Allium spielend leicht schälen lassen: Druck!

Probiert es mal aus:

  • Rollt eure Zwiebel einfach unter der Handfläche auf der Arbeitsplatte hin und her und übt dabei ordentlich Druck aus.
  • Fasst eure Knoblauchzehe an den beiden Enden und verdreht sie fest nach links und rechts.
  • Falls ihr das nicht schafft, legt die Knoblauchzehe auf die Arbeitsplatte, legt eine Hand darauf, so dass der obere Handballen auf der Zehe liegt, und schlagt mit der anderen Faust vorsichtig auf die untere Hand. Vorsichtig heißt zwar fest, aber nicht mit aller Wucht, sonst habt ihr danach nur noch Matsche!

Jetzt müssten sich Zwiebel und Knobi mühelos (oder zumindest viel besser) schälen lassen.  Juhu!! 🙂

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Praktische Küchentipps Teil 2 – Hülsenfrüchte essbarer machen

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Liebt ihr auch Linsen? Und Bohnen? Lecker!!! Und Kichererbsen!!! Es gibt so viele tolle indische oder arabische Gerichte mit Kichererbsen, dass ich sie ohne Probleme jeden Tag essen könnte!!! Und Gesund sind die Dinger auch noch. Super Proteinquelle und so weiter.

Leider hat der Verzehr von Hülsenfrüchten bei den meisten Leuten (vor allem dann, wenn man sie nicht gewöhnt ist) ziemlich unangenehme Folgen. Mir hat zum Beipspiel der Bauch danach oft unglaublich weh getan. Und was Erbsen, Bohnen und Linsen sonst noch so nachgesagt wird, wisst ihr ja.

Aber zum Glück gibt es da Abhilfe!

Zum einen sollte man Hülsenfrüchte immer mit bestimmten Gewürzen kombinieren. Das macht sie bekömmlicher. Man kann zum Beispiel Bohnenkraut, Fenchelsamen, Majoran oder Kümmel rein tun. Ingwer, Kurkuma oder Kumin sind da aber eher nach meinem Geschmack. Es hilft, sie schon beim Kochen hinzuzufügen.

Zum anderen sollte man die leckeren Eiweißlieferanten vor dem Kochen zuerst gut abspülen, dann lange einweichen und das Einweichwasser wegkippen. Ich spüle sie auch nach dem Kochen noch einmal ab und habe seitdem überhaupt keine Probleme mehr!

 

Tipp im Tipp:

Beim Kochen auf keinen Fall Salz ins Wasser geben – auch wenn das gerne so in Rezepten steht. Sie werden viel schneller weich, wenn sie ungesalzen sind. Das Salz kommt dann später dran.

Zwangssünde!

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Gestern musste ich doch glatt was mit Süßstoff zu mir nehmen! Ich habe die letzten beiden Tage einen Film gedreht (zu meinem Buch über Zentangle) und am zweiten Tag hab ich morgens kaum einen Satz herausbekommen, ohne dass ich mich räuspern musste. Stimme arg mitgenommen! Die einzige Lösung, die mir einfiel, war, mir Hustenbonbons zu kaufen (Ricola Zuckerfrei – obwohl ich nicht sicher bin, ob die mit Zucker da nicht gesünder gewesen wären…). Habe eins gelutscht und Voilà, ging wieder! Die restliche Tüte habe ich dann meinem „Kameramann“ geschenkt.

Hat jemand von euch einen Vorschlag, was man in so einem Fall sonst tun könnte? Vielleicht ein altes Hausmittel oder so? Hatte ja doch ein ziemlich schlechtes Gewissen dabei…

Praktische Küchentipps Teil 1 – Schwämme sterilisieren

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Hallo und willkommen zu einer neuen Serie!

Als meine Schwägerin das letzte Mal hier zu Besuch war, sagte sie, sie würde am liebsten mal ein halbes Jahr bei mir in die Lehre gehen, weil ich so viele praktische kleine Tipps in und um die Küche habe. Daher dachte ich, dass ich diese kleinen Weisheiten mal mit euch teile. Zur Zeit fallen mir da zwar höchstens drei Stück ein, aber ich wette mit euch: Sobald ich das hier gepostet habe, kommt einer nach dem anderen wieder in meinen Kopf zurück. 🙂

Jetzt also los:

Findet ihr auch eure Küchenschwämme und -lappen ziemlich schnell sehr ekelig? Fangen sie nach ein paar Tagen an zu stinken? Tatsächlich wimmelt es in eurem Küchenschwamm nach kurzer Zeit nur so von Bakterien. Millionen davon nisten sich freudig darin ein. Dagegen kann man zweierlei tun:

  1. Den Schwamm ab und zu mit in die Spülmaschine legen – das wäscht den Dreck raus.
  2. Noch viel besser: Schwamm anfeuchten und 2 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle legen!

Der Trick mit der Mikrowelle ist einfach genial: Das Wasser im Schwamm oder Lappen fängt in der Mikrowelle an zu kochen und ihn sterilisiert dadurch. Es funktioniert also tatsächlich nur, wenn die Gegenstände feucht sind!

Wasser drauf - und rein mit euch!

Wasser drauf – und rein mit euch!

 

 

Jamie Oliver im Kampf gegen Zucker und für vernünftiges Essen

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Meine Cousine in den USA hat mir den Link zu Jamie Olivers Ansprache anlässlich der TED-Preis Verleihung 2010 geschickt. Er hat den Preis für sein Engagement für eine bessere Ernährung in Großbritannien und den USA erhalten. Unter anderem kippt er eine ganze Schubkarre voller Würfelzucker auf den Boden um zu zeigen, wie viel Zucker amerikanische Kinder pro Jahr alleine durch die gezuckerte Schulmilch zu sich nehmen. Echt erschreckend!

Leider habe ich keine Version mit deutschen Untertiteln gefunden. Trotzdem sehr sehenswert!

http://www.hungryforchange.tv/article/sugar-is-a-drug

Zuckerfreie* Süßigkeiten im Test (Teil 2)

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Letzte Woche haben wir einen Ausflug zu Veganz gemacht – einem veganen Supermarkt hier in Hamburg, der eine ziemlich abgefahrene Auswahl hat und auch viele Produkte aus dem Ausland führt. Und das tollste: Seit kurzem haben sie an jedem Produktschild kleine farbig gekennzeichnete Kürzel dran, die für gesundheitsbewusste Menschen die Kaufentscheidung erleichtern sollen. Besonders toll für uns war die blaue Markierung mit „zf“. Dreimal dürft ihr raten, was das heißt!
Als wir wieder draußen waren, hat mir Mark einen Teil seiner „Beute“ gezeigt: Diese beiden Riegel (sorry, schon leer!):


Zuckerfreie Leckerlis
Und so kann ich euch hier noch einmal von weiteren „zuckerfreien“ Süßigkeiten berichten. ACHTUNG: Es gilt wie immer: Zucker ist natürlich auch hier enthalten, und zwar nicht zu knapp. Allerdings werden diese Riegel nur mit Früchten gesüßt. Zu viel ist aber auch hier nicht empfehlenswert!

Roo’Bar

Wir hatten die Sorte „Chia Coconut“. Chia-Samen sollen ja unglaublich gesund sein (und gehören zu den so genannten Superfoods). Wenn sie feucht werden, quellen sie sehr schnell auf und werden auch etwas glibberig. Und so ist es auch bei diesem Riegel aus Datteln, Kokosnuss, Chia und Zitronenöl. Und die Samen kleben hinterher noch an den Zähnen. Wer sich daran stört, lässt lieber die Finger davon. Ansonsten ist das ganze aber wirklich lecker, spendet Energie und ist nicht zu süß.
Es gibt von dieser Firma noch eine ganze Menge anderer Sorten, die sich alle ganz schön spannend anhören.


Fazit: Durchaus essbar. Aber man darf sich nicht an den Chia-Samen stören.

 

nakd

Nakd Riegel kommen aus Großbritannien und es gibt auch hier viele verschiedene Sorten. Probiert haben wir „Cocoa Mint“ und ich wäre beim ersten Bissen fast umgefallen. So was von lecker! Als Amerikanerin leide ich ja seit Jahren unter dem Mangel von vernünftiger Mint-Schokolade in diesem Land. Und jetzt, wo ich der Schokolade abgeschworen habe, finde ich so etwas geniales!! Perfekte Mischung von Kakao und feinem Minzgeschmack, eingebettet in Dattel.

Fazit: Mehr! Jetzt!!

Leckerster Avocado Brotauftrich

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Avocados sind super gesund. Viele Menschen denken zu Unrecht, man sollte lieber die Finger davon lassen, da sie viel Fett enthalten. Dabei enthalten Avocados vor allem wichtige ungesättigte Fettsäuren, die dem Körper gut tun und den Cholesterinspiegel senken! Außerdem stecken sie bis oben voll mit Ballaststoffen und Vitaminen, Eisen, Kalium, Magnesium… in anderen Worten:  GUUUUUUUUT!!!!

Und dieser Aufstrich ist so lecker, dass ich die ganze Portion auf einmal futtern könnte!! Miam! Garantiert zuckerfrei und vegan. Lasst es euch schmecken!


Vorbereitungszeit:
8 Minuten

Avocadoaufstrich













Zutaten

2 reife Avocados
1 EL    Zitronensaft
1       Paprika
1       Frühlingszwiebel
1 Msp   Cayenne Pfeffer
        Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Avocados halbieren, Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herausholen. In eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab pürieren (alternativ mit der Gabel fein zerdrücken).
  • Paprika und Frühlingsszwiebel fein hacken.
  • Alle Zutaten zusammenmischen.