Archiv für den Monat Mai 2014

Mein Artikel bei Evidero

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Vor einigen Wochen habe ich für das Internetmagazin Evidero einen Artikel zum Thema Zucker geschrieben. Diese Woche ist er endlich erschienen. Juhu!
(Wenn ihr hier öfter vorbeischaut, wisst ihr sicher schon alles, was darin steht. Aber es ist noch einmal eine kurze und informative Zusammenfassung zum Thema, warum man möglichst wenig zugesetzten Zucker zu sich nehmen sollte.)

 

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Hier ist der Artikel:

10 Gründe, warum man Zucker meiden sollte

Zucker bringt Karies, aber wusstest du auch, dass Zucker die Intelligenz mindert? Wir nennen dir 10 gute Gründe, auf die zusätzliche Süße zu verzichten.
 

Zucker ist ungesund, das weiß jedes Kind. In erster Linie denken wir daran, dass Zucker dick macht. Aber das ist bei Weitem nicht der einzige Grund, Zucker zu meiden. Unsere Zentangle-Expertin Anya Lothrop hat sich privat mit dem Thema Zucker auseinandergesetzt, denn sie lebt mit ihrer Familie dieses Jahr zuckerfrei! In ihrem Blog – und natürlich bei uns – berichtet sie, warum eigentlich.

Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten und unser Körper braucht ihn, um seine wichtigsten Funktionen aufrecht zu erhalten. Was unser Körper jedoch weder braucht, noch verkraften kann, ist die unglaubliche Menge an zugesetztem Zucker, die wir jeden Tag verzehren, sei es in Süßigkeiten, Pizza oder Leberwurst. Dabei gibt es viele wichtige Gründe, dieses Extra an Zucker zu meiden.

1. Unser Körper braucht keinen zusätzlichen Zucker

Unser Körper kann sich alles, was er an Zucker braucht, aus unserer täglichen Nahrung holen. Die Menschheit ist über Millionen von Jahren ohne zugesetzten Zucker ausgekommen und unser Körper ist durch den plötzlichen Überfluss mehr als überfordert, was sich zum Beispiel in der Vermehrung von Krankheiten äußert.

2. Zucker macht krank

Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass ein hoher Konsum von Zucker viele der so genannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer fördert. Manche Ärzte behaupten sogar, dass Diabetes Typ II innerhalb einer Woche mit einer streng zuckerfreien Diät heilbar ist. Vermutlich erhöht Zucker zudem den Cholesterinwert und begünstigt Nierenschäden, Schlaganfälle und Herzinfarkte.

3. Krebs liebt Zucker

Ob Zucker als krebserregend eingestuft werden muss, ist umstritten. Fest steht allerdings, dass Krebszellen sich außerordentlich schnell vermehren, wenn sie mit einer Zuckerlösung „gefüttert“ werden.

4. Zucker macht dick

In der Zeit vor Supermärkten und Fastfood mussten die Menschen in Dürreperioden manchmal tage- oder wochenlang ohne ausreichend Nahrung auskommen. Daher baut der Körper in Zeiten, in denen er viel Nahrung bekommt, Fettreserven auf, die dann in Hungerzeiten angezapft werden können, um den Körper zu ernähren, bis wieder mehr Nahrung im Angebot ist. Besonders gute Fettreserven kann der Körper mit Zucker bilden. Und da er nicht weiß, dass morgen schon die nächste Pizza und der nächste Schokoriegel kommt, baut der diese Reserven einfach immer weiter auf. Und das Schlimmste ist: Damit große Fettreserven aufgebaut werden, unterdrückt unser Körper gerade beim Konsum von Zucker das normale Sättigungsgefühl, so dass wir immer weiter essen.

5. Zucker mindert die Intelligenz

Studien in den USA haben gezeigt, dass Kinder, die viel Zucker konsumieren, bei Intelligenztests schlechter abschneiden und im Allgemeinen öfter launisch, müde und depressiv sind.

6. Zucker kann süchtig machen

Erschreckend aber wahr: Unser Körper reagiert beim Konsum von Zucker genauso wie beim Konsum von Alkohol oder Drogen. Jeder weiß, dass Schokolade Glücksgefühle auslösen kann. Das liegt daran, dass der Zucker genau wie Drogen auf das Belohnungszentrum im Gehirn einwirkt. Und deshalb kann er auch süchtig machen.

 7. Zucker schadet ungeborenen Kindern

Natürlich lieben schwangere Frauen Schokolade. Aber der übermäßige Konsum von Zucker in der Schwangerschaft kann das Baby unnatürlich schnell wachsen lassen, was zu Geburts-Komplikationen führen kann. Außerdem sind solche Kinder später eher gefährdet, zuckersüchtig zu werden oder an Diabetes zu erkranken.

8. Zucker macht aggressiv

Studien mit amerikanischen Inhaftierten haben gezeigt, dass die Gewaltbereitschaft bei Insassen mit hohem Zuckerkonsum gegenüber der Kontrollgruppe, die ausschließlich zuckerreduzierte Kost vorgesetzt bekam, deutlich anstieg. Die Zucker-Esser prügelten sich und machten Ärger, während die Nicht-Zucker-Esser sich innerhalb kürzester Zeit zu Musterinsassen entwickelten.

9. Zucker schädigt die Zähne

Karies war früher hauptsächlich eine Krankheit der Könige und der Reichen. Warum? Nur sie hatten genug Geld, um sich das weiße Gold, den Zucker, leisten zu können. Heute gibt es Zucker für alle – und somit auch Karies für alle.

10. Zucker wird zum Teil in Kinderarbeit hergestellt

Die Arbeit auf einer Zuckerplantage ist extreme Knochenarbeit und gefährlich für die Gesundheit. Leider wird diese Arbeit auch heute noch in vielen Ländern von Kindern gemacht und aufgrund der zunehmenden Globalisierung des Zuckermarktes kann man heute nicht mehr ausschließen, dass auch unser Zucker durch Kinderhände geerntet wurde.

 

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Erschreckende Fakten über Zucker (Teil 2)

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Wie versprochen möchte ich euch heute noch einmal etwas mehr über die bösen Effekte von Zuckerkonsum erzählen. Was nämlich passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen?

Vielleicht erst einmal die Frage: Warum essen die meisten Menschen so gerne Süßes? Das ist ganz leicht beantwortet: Weil es dick macht!

Wie? Was? Was ist denn daran gut? Warum sollten wir absichtlich dick werden wollen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir einmal eine kleine Zeitreise machen. Viele, viele tausend Jahre zurück nämlich. Zu unseren Vorfahren, den Jägern und Sammlerinnen. Während die meisten von uns heute einen Großteil ihrer Zeit auf einem Stuhl sitzend verbringen und jederzeit so viel essen können, wie wir wollen, waren unsere Ahnen ständig in Bewegung. Tieren hinterherlaufen, essbare Beeren, Nüsse oder Wurzeln suchen (und dann vielleicht noch ausgraben), Holz sammeln, Wasser holen… das alles braucht eine Menge Energie. Und diese Energie bekommen wir bekanntlich über unsere Nahrung. Oft war aber gar nicht so richtig viel Nahrung vorhanden und die Menschen mussten manchmal tage- oder gar wochenlang Fasten. Daher hat es die Natur so eingerichtet, dass wir automatisch Fettreserven aufbauen, wenn genügend zu Essen da ist. Diese können dann in den Hungerzeiten angezapft werden, so dass wir notfalls wochenlang ohne Nahrung auskommen können.

Der Körper weiß aber auch, dass manche Speisen die Fettreserven schneller vergrößern als andere. Zucker zum Beispiel (vor allem Fruktose), ist so ein Kandidat. Das heißt, wenn unsere Vorfahren dann doch einmal einen großen Baum voller süßer Früchte entdeckt hatten, was es nicht nur gut, sondern sogar fast nötig, dass sie so viel dieser Dickmacher zu sich genommen haben, wie möglich.

Und um dieses Überfressen zu fördern hat Mutter Natur zwei Mechanismen in uns angelegt, die uns bei Süßem immer schön weiter essen lassen:

  1. Zucker wirkt auf das „Belohnungszentrum“ im Gehirn. Das ist die Region, die auch bei Sex (weil wir uns ja vermehren sollen) und bei Drogenkonsum stimuliert wird. Wenn wir Zucker zu uns nehmen, fühlen wir uns einfach gut und wollen mehr davon. Glückgefühle werden in Massen ausgeschüttet!
  2. Zucker blockiert die natürliche Essbremse, die unserem Körper normalerweise sagt, wann wir satt sind. Das Hormon Leptin sorgt normalerweise dafür, dass wir aufhören zu essen, wenn wir genug haben. Insulin aber bremst das Leptin aus – und wenn wir Zucker essen steigt der Insulinspiegel im Körper. Das heißt: Wir essen einfach weiter, obwohl wir längst satt sind. Schlimmer noch: Bei besonders fettleibigen Menschen kann es irgendwann sogar zu einer Leptin-Resistenz kommen – und deshalb haben sie immer mehr und mehr Hunger.

 

Tja, was für unsere vermutlich recht mageren Vorfahren durchaus von Vorteil war, wird uns heute leider zum Verhängnis. Wir bewegen uns viel zu selten als dass wir dieses systematische Überessen noch nötig hätten. Wenn wir die ganze Tafel Schokolade gegessen haben, speichert unser Körper diese Nahrung schön als Fettreserve, weil er ja nicht weiß, dass heute Abend dann noch eine Pizza und eine Portion Ben and Jerry’s Eis kommen.

Außerdem ist in der Pizza dann auch noch einmal Zucker drin – und so essen wir mehr davon, als wir sollten. Besonders schlimm ist es, wenn wir Cola oder ähnliches dazu trinken. Mal abgesehen davon, dass die Cola allein schon dick macht, bremst der darin enthaltene Zucker auch noch die Leptinproduktion, so dass wir zusätzlich auch noch mehr essen, als wenn wir nur Wasser getrunken hätten. Softdrinks sind also doppelte Dickmacher!

Und so wundert es mich persönlich auch überhaupt nicht mehr, warum in allen Fertigprodukten massenweise Zucker drin sein muss: Mal abgesehen davon, dass es besser schmeckt, bringt es uns auch noch dazu mehr zu essen. Und mehr. Und noch mehr.

Na vielen Dank, Nahrungsmittelindustrie!

 

P.S.: Wer jetzt denkt: „Oh Gott! Ich muss sofort aufhören Obst zu essen!“, dem sei beruhigenderweise gesagt: Obst mach den Körper nur so dick, wie er sein soll – eben kräftig genug, um gut zu überleben. Es ist fast unmöglich, so viel Obst zu essen, dass man davon dick wird. Wenn dieser Zucker aber aus der Frucht/der Rübe/dem Zuckerrohr herausgenommen und in 20-facher Menge einer Tafel Schokolade zugesetzt wird – dann fangen unsere Probleme an.

Rezept: Super-Easy-Auberginen-Sandwich

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Vorbereitungszeit:
3 Minuten
Garzeit:
20 Minuten

Auberginen-Sandwich

















Zutaten

2    Tortillas
1    mittelgroße Aubergine
1/2  Paprika
2 TL Tahin
     Zitronensaft
     Kumin
     Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Auberginen mit dem Sparschäler schälen (optional – die Haut wird beim Backen ziemlich knusprig) und längs in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Backblech mit Backpier legen und mit Salz, Pfeffer und Kumin würzen. Auf der obersten Schiene im unvorgeheizten Backofen bei höchster Temperatur ca. 20 Minuten backen, bis die Auberginen weich sind.
  2. Währenddessen das Tahin mit ca. 10 ml Wasser und ein paar Spritzern Zitronensaft verrühren. Es sollte dickflüssig aber nicht fest sein.
  3. Die Paprika in feine Streifen schneiden.
  4. Die Tortillas bereitlegen (oder nach Rezept *kommt bald* backen) und bei Bedarf leicht erwärmen.
  5. Wenn die Auberginen fertig gebacken sind, je 2 oder 3 Scheiben in eine Tortilla legen, einige Paprikastreifen dazugegen und Tahinisauce darübergießen.
  6. Die Tortillas zuerst am unteren Ende ein wenig hochklappen, dann der Länge nach aufrollen – so tropft unten nichts heraus.

Achtung: Backöfen heizen unterschiedlich schnell, daher kann die Backzeit stark variieren. Wer es super eilig hat, kann auch die Grillfunktion des Backofens nutzen, dann aber vorsicht – es geht sehr schnell!

Nochmal Achtung: Fertige Tortillas sind fast immer mit Zucker. Ich habe erst eine Sorte ohne Zucker gefunden: Mr. Wrap.

Übrigens: In den Sandwiches auf dem Foto sind außerdem noch fertige Falafel drin. Die gibt es z.B. von Alnatura. Ich würde meine Falafel liebend gerne selbst machen, aber der letzte Versuch resultierte in einem ganzen Topf Öl, in dem unten eine einizige Falafelmasse klebte – von Bällchen keine Spur. Wenn jemand ein gutes Rezept hat, dann bitte her damit!!

Super Doku über die Gefahren des Zuckers!

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Liebe Leute,

mein Bruder (danke!!) hat mir heute den Link zu einer sehr guten Doku geschickt, die ich euch nicht vorenthalten will. In 35 Minuten ist alles drin, was man so wissen sollte. Auch, dass Zucker dumm macht! Nur mit dem Stevia wäre ich etwas vorsichtig. Warum, das poste ich hier ganz bald – versprochen.

http://www.spiegel.tv/filme/magazin-23122012/

 

P.S.: Falls sich jemand gewundert hat, warum ich hier kaum noch poste: Ich schreibe zu Zeit ein Buch zum Thema Zentangle – und das innerhalb von wenigen Wochen. Daher ist für nichts anderes mehr Zeit. Spätestens übernächste Woche sollte das aber geschafft sein. Juhu!! Dann gibt’s auch wieder leckere Rezepte, z.B. für mein geniales Auberginen-Sandwich. Miam!

Rezept: Nutella selbst gemacht

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Seit ich keinen Zucker mehr esse, vertrage ich (wie schon geschrieben) auch keine Molkerei-Produkte mehr. Also für alle, denen es ähnlich geht, oder die einfach ein veganes Rezept wollen, kommt hier das Rezept für Homemade Nutella – natürlich ohne Zucker!

Übrigens: Als ich es das erste Mal ausprobiert habe, habe ich ziemlich viele Fehler gemacht. Also lest unbedingt weiter unten, worauf es ankommt…



Zutaten

100g Nüsse (Haselnuss, Mandeln, ...)
125 g Margarine
8 Datteln
2 EL Kakaopulver, stark entölt

Zubereitung

1. Nüsse fein mahlen (dann in der Pfanne rösten)
2. Margarine und Datteln in der Moulinex zerkleinern
3. in separater Schüssel Margarine-Dattel-Mix mit Kakaopulver und gerösteten Nüssen vermischen

Der fertige Brotaufstrich (denn keiner weiß, ob es der, die oder das Nutella heißt) muss dann unbedingt in den Kühlschrank!


Wie schon erwähnt habe ich viele Anfängerfehler gemacht:

– nicht versuchen, alles zusammen in der Moulinex auf einmal zu zerkleinern (Die Margarine ist weich, und die Nüsse kommen nicht auf den Boden

– Kakaopulver nicht in die Moulinex zur Margarine und den Datteln tun. (Sie sieht nachher aus wie Sau!)