Archiv für den Monat Februar 2014

Nichts als Vorteile

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Im letzten Jahr, als wir noch Zucker aßen, war es (wie schon erwähnt) für mich kein Problem, eine ganze Tafel Schokolade in 5 Minuten zu verspeisen. Manchmal aus Sucht, manchmal aus Frust.

Jetzt gibt es natürlich nicht weniger frustige Situationen als früher. Aber jetzt greife ich nicht mehr zur Schokolade. Jetzt geht es einfach nicht mehr. (Was wäre, wenn ich inkonsequent werden würde? Das Opfer ist mir zu groß.) Wenn ich heute anstatt dessen zu meinem heißgeliebten Joghurt greife, und einfach ein paar Esslöffel davon verspeise, ist das nicht schlimm. Es ist fast noch besser, denn ich tue oft noch Obst dazu, was richtig gesund ist.

Vorteil 1: Ich habe eine gesunde „Droge“ gefunden. Obst, statt Schokolade.

Wenn ich unterwegs bin, habe ich manchmal Lust auf Schokolade. Früher hätte ich der Sucht nachgegeben, und eine Tafel gekauft. Heute frage ich mich: Muss das denn wirklich sein? Wenn das Angebot von „erlaubten“ Dingen so gering ist, und diese am Kiosk auch noch unverschämt teuer sind, überlege ich es mir zwei mal.

Vorteil 2: Es spart Geld.

Rezept: Fruchtleder – eine gesunde Süßigkeit

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In den USA gibt es so einen netten, angeblich gesunden Snack für Kinder: Fruit Roll-Ups. Hey! Eine Extraprortion Milch … äh… Obst für meine Kinder! Super!! Das ist doch was Gesundes!!

Wenn man die Zutatenliste näher anschaut, wird einem aber eher übel! Da sind gleich drei Zuckersorten unter den ersten vier Zutaten! AUA! So werden die Kinder das Abitur bestimmt nicht schaffen! (Siehe Erschreckende Fakten über Zucker Teil 1)
Dabei kann man dieses Zeug (auch als Fruchtleder bekannt) wirklich ganz leicht selbst machen. Super Snack für Unterwegs oder auch mal als Nachtisch. Zutaten: Obst, Obst und Obst. Und sonst nichts! Meine Kinder lieben es! Ich kann sie damit sogar locken: „Zuhause gibt es eine Fruchtsüßigkeit, wenn ihr jetzt endlich eure Schneeanzüge anzieht und ENDLICH mitkommt! Arrrggghhh!!!“

Fruchtleder

Hier ist auf jeden Fall das Rezept. Es empfiehlt sich, gleich 2 oder 3 Ladungen gleichzeitig zu machen, weil der Stromverbrauch sonst doch recht hoch ist. Umluftherd ist außerdem sehr empfehlenswert.

Vorbereitungszeit:
5-10 Minuten
Garzeit:
4-6 Stunden



Zutaten

500-600 g  Obst (z.B. gefrorene Himbeeren und Erdbeeren)
1 Schuß    Zitronensaft

Zubereitung

  • Das Obst in einen beschichteten Topf geben und kochen, bis es weich ist.
  • Pürieren.
  • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (max. 1/3 cm dick).
  • Bei niedrigster Temperatur im Ofen austrocknen lassen.
  • Die Roll-Ups sind fertig, wenn sie nicht mehr am Finger kleben bleiben und sich in einem Stück vom Backpapier abziehen lassen.
  • Abziehen, mit der Schere in Streifen schneiden, aufrollen.

Ein Leserbrief

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In der neuen Ausgabe der Hamburger Zeitschrift Woman in the City ist ein Artikel zum Thema Zucker erschienen, auf den mich unsere Mitstreiterin Sina in ihrem Blog aufmerksam gemacht hat. Titel:  „Zucker. Süßes Gift?“ Hört sich sehr vielversprechend an und Sina ist dafür interviewt worden. Allerdings wird gegen Ende des Beitrags darauf hingewiesen, dass man doch gut auf Honig, Agavendicksaft, etc. zurückgreifen könne, wenn man auf raffinierten Zucker verzichten will. So einen Satz kann ich einfach nicht unkommentiert lassen. Ich habe der Redaktion daher stante pede einen Leserbrief geschrieben, den ich euch hier noch einmal abdrucken (naja, also ihr wisst schon…) möchte.

 

Liebe Woman in the City-Redaktion,

ich habe mich sehr über Ihren Beitrag über die Gefahren von Zucker gefreut. Allerdings bin ich etwas alarmiert über folgenden Satz: „Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup können oft ein gesunder Ersatz sein und auch der natürliche Süßstoff Stevia ist zurzeit in aller Munde.“ Das hört sich an, als ob man dem Körper etwas Gutes tut, wenn man statt Zucker die oben erwähnten Substanzen als Ersatz verwendet. Fakt ist allerdings: Honig besteht zu über 80 % aus Zucker, Ahornsirup zu 60 %, und ob Agavendicksaft tatsächlich gesund ist, ist stark umstritten, da er z.B. mehr Fruktose enthält als handelsüblicher Zucker. Und Fruktose ist – entgegen ihrem Ruf – ziemlich schädlich für den Körper, solange sie nicht in einer Frucht steckt. Auch dass Stevia ein „natürlicher“ Süßstoff ist, stimmt nur bedingt. Das weiße Pulver, das wir heute als Stevia im Bioladen kaufen können, hat mit der Urwaldpflanze fast gar nichts mehr zu tun. Es hat so viele chemische „Reinigungs“-Prozesse durchlaufen (bei denen auch giftige Substanzen verwendet und dann später wieder ausgespült werden), dass von „natürlich“ einfach überhaupt keine Rede mehr sein kann.

Und überhaupt: Macht es so einen großen Unterschied, ob der Zucker, den wir essen, aus einer Rübe, aus Reis oder aus einer Agavenpflanze stammt? Tatsache ist doch: Wir entnehmen der Pflanze den Zucker und konzentrieren ihn auf das Vielfache – welche Pflanze, das ist mehr oder weniger egal. Und dann setzen wir unseren Lebensmitteln dadurch eine Extraportion Zucker zu, die der Körper weder braucht noch verarbeiten kann. Der größte Teil der Menschheit hat bis ins 19. Jh. komplett ohne zugesetzten Zucker gelebt. Heute nehmen wir um ein Vielfaches mehr Zucker zu uns als noch in den 60er Jahren. Ob wir nun Zucker aus einer Rübe essen oder aus einem Ahornbaum – es ist für den Körper zu viel!

Meine Familie und ich leben selbst seit Anfang des Jahres komplett ohne zugesetzten Zucker – und zwar ausnahmslos. Das bedeutet: Auch Honig, Birnendicksaft und Stevia bleibt im Laden.  Auch wir bloggen darüber und haben viele Rezept ohne jeglichen Zusatz von Zucker im Angebot.

Ich würde mich freuen, wenn Sie in der nächsten Ausgabe Ihre Aussagen relativieren oder diesen Leserbrief abdrucken würden.

Mit zuckerfreien Grüßen

Anya Lothrop
www.ein-jahr-ohne-zucker.net


Meine Quellen:

andere Lebensmittel andere Sorgen

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Momentan  gehe ich wirklich zu oft an den Kühlschrank. Zu Beginn der zuckerfreien Zeit habe ich geschrieben, dass es scheinbar recht einfach sei. Ich bräuchte bloß einen Schluck Apfelsaft zu trinken, und – weg! Das hat sich verändert.
Jetzt, wo wir keinen Zucker mehr essen, wird sich das Geschmacksempfinden verändern, heißt es.

So wie hier etwa:
Mit der Zeit habe ich vermehrt das Verlangen nach Molkereiprodukten. Joghurt könnte ich momentan auch einfach pur essen. Er schmeckt jetzt auch ohne Zucker. Zum Frühstück tue ich am liebsten Banane und Granola rein. Manchmal habe ich aber das Bedürfnis, nach dem Mittag auch so eine ganze Schüssel Joghurt mit Banane zu essen. Das ist dann allerdings zu viel des Guten. Denn eigentlich war ich doch schon satt.

Also kommt jetzt das Problem hinzu, nicht zu viel zu essen. Zuckerfrei in allen Ehren, aber deshalb nicht mehr, bitteschön!

In puncto Molkereiprodukte sei noch gesagt: Da wir schon lange kein Fleisch mehr essen,  müsste ich eigentlich auch auf Milch verzichten. Anstatt Kuhmilch könnte ich Soja-, Reis- oder Hafermilch trinken. Ich habe allerdings schon festgestellt, dass das Müsli ohne Kuhmilch nicht schmeckt.

Also auch das Müsli abschaffen?

Fressattacken

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Es wird so langsam schwerer. Zwar kann ich mühelos an Süßigkeiten vorbei laufen und angebotenen Kuchen dankend ablehnen – wirklich überhaupt kein Problem. Aber zu Hause habe ich gerade ständig das Gefühl, ich müsste jetzt mal nen kleinen „Snack“ zu mir nehmen. Eigentlich könnte ich pausenlos nur futtern. So also ob tief drinnen eben doch das Gefühl sitzt: Jetzt ist aber endlich mal wieder was Süßes dran! Und um das zu umgehen, muss ich dann eben was anderes essen – so fünf mal am Tag. Aber statt dann wenigstens Obst zu essen (da wäre ja auch Zucker drin), besteht mein Ersatz für Süßigkeiten viel zu oft aus Nüssen. Nicht so wirklich gut für die Figur, so auf Dauer. Aber natürlich immer noch besser, als Schokolade…

Die Tage habe ich auf der Straße eine leere Packung Toffifee liegen sehen und plötzlich hat sich da ein ganz böser Gedanke eingeschlichen: „Mmmmhhh! Wenn das Jahr rum ist esse ich erst mal eine ganze Packung Toffifee! Nur einmal! Und dann bin ich wieder brav!“

Falsche Taktik! Was bringt es mir, die Zuckerentwöhnung ein ganzes Jahr durchzuhalten, um dann gleich wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen? Genau mit dem Mist wollte ich doch aufhören!! Eigentlich muss es heißen: „Mmmmhhh! Wenn das Jahr rum ist esse ich erst mal ein oder zwei Toffifee! Nur einmal! Und ich werde sie so richtig genießen!!“

Anyhow, der Plan für die nächsten Tage: Immer einen schönen Pott ungesüßten Tee auf dem Tisch stehen haben (zum Glück habe ich Mark eine Teekanne von Bodum zum Geburtstag geschenkt) und dann immer, wenn ich was futtern will, erst mal nen Tee trinken.

Wir berichten.

Entgiftung!

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Schokolade macht bei mir Pickel. Ganz klar. Immer, wenn ich irgendwo lese, dass es keinen Nachweis gebe, dass Schokolade Pickel verursacht, denke ich nur: Die haben mich nicht als Versuchsperson gehabt! Immer wieder habe ich es ganz klar beobachten können: Wenn ich eine Woche oder länger auf Schoki verzichte, habe ich keinen einzigen Pickel mehr. Aber sobald ich wieder Schokolade esse (in meinen riesigen Mengen), dann fangen die blöden Dinger spätestens am dritten Tag an zu sprießen. Und zwar massenweise.
Um so mehr war ich verwundert, dass ich seit der Umstellung auf Zuckerfrei trotzdem noch von Pickeln geplagt bin. Vor allem am Hals. Ich hatte so eine wage Vermutung, dass das daher kommen könnte, dass der Körper jetzt vermehrt die Giftstoffe ausschwemmmt, die ich in mir hatte.
Gestern habe ich dann beim Lesen eines Blogeintrags meiner Mitstreiterin Sina endlich die Bestätigung erhalten: In dem Buch Vegan for Youth von Attila Hildmann wird vorgeschlagen, 60 Tage lang vegan und zuckerfrei zu leben. Guter Plan. Und hier steht angeblich, was ich schon vermutet hatte: Bei dieser Ernährungsumstellung sind Pickel normal. Das ist eine Entgiftungsreaktion des Körpers!
Na dann ist ja jetzt alles klar!

Erschreckende Fakten über Zucker (Teil 1)

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„Ein deutsches Kind verzehrt pro Jahr mehr Süßes, als es wiegt: 50,9 Kilo Süßwaren insgesamt.“ (Zitat aus“ Garantiert gesundheitsgefährdend“ von Hans-Ulrich Grimm.)

Fangen wir einfach mal mit den Kindern an – am besten schon vor der Geburt. Dass Schwangere gerne Schokolade und Essiggurken essen, ist weithin bekannt. Aber die wenigsten wissen, dass sie damit ihrem Baby schaden können. Zum einen werden die Babys so schon vor ihrer Geburt an Zucker gewöhnt (wenn auch nicht geschmacklich). Krankheiten wie Diabetes sind bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft häufig Süßes gegessen haben, wahrscheinlicher – vor allem dann, wenn sie später viel Zucker essen. Außerdem neigen diese Babys schon vor der Geburt dazu, Übergewicht anzusetzen (was auch wieder für die Mutter problematisch werden kann). Und viele der Kinder, die als so genannte „Sumo-Babys“ geboren werden, haben für den Rest ihres Lebens Gewichtsprobleme. Ich habe das bei meiner Nichte gesehen. Schon mit 8 durfte sie nie Süßigkeiten essen, weil die sofort angesetzt haben.

Sind die Kinder erst einmal auf der Welt, bekommen viele von Geburt an viel zu viel Zucker, und daran ist die Babynahrungsindustrie nicht schuldlos. Milchpulver und Breie sind zum Teil mit so viel Zucker versetzt, dass die Kinder schon kurz nach der Geburt an ihre Belastungsgrenze geraten. So enthält zum Beispiel eine Portion des Joghurt-Erdbeer-Banane Milchbreis einer großen multinationalen Firma (wir wollen ja keine Namen nennen, aber es ist die größte) 95% der Zuckermenge, die Kinder in dem Alter problemlos aufnehmen können.

Da zeigt sich mal wieder: Das Beste, was Frau für ihr Kind tun kann, ist stillen so lange es geht und danach den Brei selbst kochen (mit Bio-Obst/-Gemüse). (Mehr Infos zum Stillen siehe „Das Stillbuch“ von Hannah Lothrop.)

Wen das alles kalt lässt, der lasse sich bitte einmal folgendes auf der Zunge zergehen: Kinder, die viel Zucker zu sich nehmen, haben im Grundschulalter messbar niedrigere Intelligenz, schlechtere Noten und schlechtere Laune als Kinder, die wenig Zucker essen. Das haben Studien gezeigt! Zucker kann anscheinend den Abbau des Gehirns fördern. Außerdem können durch hohen Zuckerkonsum bei Kindern Müdigkeit, ADHS und Depressionsrisiko gefördert werden. Und es kommt noch schlimmer: Bei einer Studie an Jugendlichen in den USA kam heraus, dass Schüler, die pro Woche mehr als 5 Softdrinks zu sich nahmen, deutlich gewaltbereiter waren und häufiger Waffen bei sich trugen als ihre „gesund“ lebenden Mitschüler. Bei einem Versuch in einem Jugendgefängnis konnte die Gewaltbereitschaft durch zuckerreduzierte Kost sogar um 80 Prozent gesenkt werden!

Wer möchte angesichts solcher Fakten sein Kind weiterhin mit Überraschungseiern und Gummibärchen vollstopfen?? Ich nicht! Wir haben zwei überaus intelligente Kinder und das soll auch so bleiben!

(Quelle: Grimm, Hans-Ulrich: Garantiert gesundheitsgefährdend. Wie uns die Zucker-Mafia krank macht. Droemer Verlag, 2013.
Ich werde dieses Buch auf jeden Fall demnächst ausführlich vorstellen. Aber jetzt schon sei gesagt: Kaufen!)

Der erste Monat ist rum!

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Jubiläum! Wir leben jetzt schon einen ganzen Monat ohne zugesetzten Zucker! Der Monat hatte natürlich Höhen und Tiefen, aber insgesamt kann ich nur sagen: Es hat mir gut getan und ich fühle mich wohl!

Auf Partys haben wir uns eigene Snacks mitgenommen, wenn wir zum Shoppen in die Stadt rein fahren, haben wir immer etwas Obst, ein paar Brote oder zumindest Kokos-Chips dabei. In der Küche haben wir so einiges an Ersatz gefunden, so dass der Kühlschrank bei weitem nicht mehr so leer ist, wie am Anfang. Ich habe schon so einige Tricks raus (z.B. einen Schuss Apfelsaft ins Salatdressing, ist zwar bei weitem nicht so süß wie früher, reicht aber dicke aus). Wir haben viele tolle Rezepte ohne Zucker gefunden oder selbst kreiert und mir persönlich schmeckt das meiste auch ohne Zucker richtig gut – der Geschmack hat sich schon zum Teil umgestellt. Und wir backen wie die Weltmeister.

Ein paar Dinge sind allerdings anzumerken:

  • Es ist ja schon teurer, so ein zuckerfreies Leben. Dadurch, dass man vieles im Bioladen kaufen muss, gibt man deutlich mehr Geld aus.
  • Ich habe zwar in der ersten Woche drei Kilo abgenommen, in der zweiten aber auch gleich wieder eins dazubekommen. Ohne Zucker leben macht nicht zwangsläufig dünn. Man muss schon weiterhin schauen, was man isst. Und das habe ich diesen Monat fast gar nicht getan. Vor allem in den letzten Tagen habe ich angefangen, wie eine Verrückte Nüsse aller Arten zu essen. Mir graust es schon vor dem Schritt auf die Waage! Vorsatz für den nächsten Monat: Wieder mehr Obst als Snack! Und nicht mehr so viel Käse beim Kochen.
  • Dazu gehört auch, dass ich abends nicht mehr so viel Brot essen will. Und das fällt wirklich schwer, weil wir eben ständig leckeres, frisch gebackenes Brot auf dem Tisch haben. Sogar ein neues Backbuch haben wir uns gegönnt.
  • Wir haben beide manchmal das Gefühl, dass wir ständig fressen, fressen, fressen könnten. Die Gewohnheit schreit: Gib mir Schokolade! Und wir kompensieren dann mit anderen Lebensmitteln – viel davon.
  • Mark hat seit dem ersten Januar ständig kalte Hände und Füße. Das hatte er noch nie! Er war immer meine Heizung. Jetzt will er sich stattdessen an mir wärmen. Autsch! Aber woran mag das liegen?
  • Ich komme morgens ziemlich schwer aus dem Bett. Kann aber auch an etwas anderem liegen…
  • Ich kompensiere mit Nüssen, Mark hat dafür wesentlich mehr Milchprodukte verdrückt als vorher. Da macht sich dann natürlich irgendwann die latente Laktose-Intoleranz bemerkbar. Mark hat also auch einen guten Vorsatz für den nächsten Monat: Weniger Milch und Joghurt, mehr Hafermilch und Sojagurt. Mal sehen, wie das läuft.
  • Die Kinder sehen das Ganze zwar größtenteils recht locker („Das brauchen wir nicht!“, rufen sie, wenn wir im Supermarkt an den Süßigkeiten vorbeilaufen.), aber manchmal hätten sie dann eben doch gerne ein zweites Glas Saft. Das gab heute auch mal Geschrei.
  • Mark hat beim Einkaufen immer das Gefühl, dass er fast gar nichts mehr kaufen darf. Stimmt natürlich überhaupt nicht. Fertigfutter haben wir auch vorher sehr wenig gekauft. Soooo viel fällt jetzt gar nicht mehr weg…
  • Man muss wirklich immer wieder genau hinschauen, was man kauft. Luna wollte letztens unbedingt Spinat mitnehmen. Da ich das Zeug nicht ausstehen kann, haben wir so etwas normalerweise nicht im Haus. Ich habe mir gar nichts dabei gedacht und einfach eine Packung gekauft (ist doch nur Gemüse, oder?). Erst hinterher hab ich’s gesehen: Da ist ja Zucker drin!! Hab ich echt nicht mit gerechnet.

Aber insgesamt können wir nicht klagen. Es läuft gut, wir fühlen uns wohl, und es schmeckt. – Auf die nächsten 11 Monate!