Archiv für den Monat Januar 2014

Himbeer-Erdbeer-Marmelade

Standard

Einfach lecker! Diese Marmelade ist nicht sehr süß, schmeckt dafür aber wie frische Früchte auf dem Brot. Weil Zucker auch konserviert ist es hier extra wichtig, auf möglichst keimfreie Zubereitung zu achten, d.h. die Gläser auf jeden Fall auskochen!

jamVorbereitungszeit:
5 Minuten
Garzeit:
5-10 Minuten



















Zutaten

3-4    Marmeladengläser
500 g  Himbeeren und/oder Erbeeren (bei TK auf zuckerfrei achten!)
3-5    Datteln
2 EL   Zitronensaft
16 g   Konfitura (oder Agar-Agar nach Anleitung dosiert)

Zubereitung

Die Marmeladengläser und Deckel in einen großen Topf mit Wasser geben und zum kochen bringen. Ca. 5 Minuten auskochen, um alle Keime abzutöten. Währenddessen die Datteln ein wenig klein schneiden und mit den restlichen Zutaten in einen beschichteten Topf mit Deckel geben. Alles für ca. 5 Minuten kochen bis die Erdbeeren weich sind (damit sie nicht ankleben kann man notfalls immer mal wieder ein kleines bisschen Wasser (ca. 1-2 EL) dazu geben). Dann alles mit dem Pürierstab fein pürieren und vorsichtig in die Gläser füllen. Die Gläser verschließen und noch ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

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Apfel-Zimt-Marmelade

Standard

Nichts ist leichter als Marmelade selbst zu kochen. Und sie schmeckt meist viel besser, als die gekaufte.
Diese leckere Marmelade ist fast so süß, als ob sie mit Gelierzucker gemacht wäre. Die Datteln und Rosinen geben ihr eine starke Süße. Man könnte eigentlich noch weniger davon nehmen… 🙂

IMG_0236Vorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
20 Minuten















Zutaten

2-3           Marmeladengläser
500 g         Äpfel
3             Datteln
eine Handvoll Rosinen
2 EL          Zitronensaft
1 TL          Zimt (oder etwas mehr)
16 g          Konfitura (oder Agar-Agar nach Anleitung dosiert)

Zubereitung
Die Marmeladengläser und Deckel in einen großen Topf mit Wasser geben und zum kochen bringen. Ca. 5 Minuten auskochen, um alle Keime abzutöten. Währenddessen die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Datteln klein schneiden. In einem beschichteten Topf alle Zutaten kochen bis die Äpfel weich sind (damit sie nicht ankleben, kann man immer mal wieder ein kleines bisschen Wasser (ca. 2-3 EL) dazu geben). Dann alles mit dem Pürierstab fein pürieren und vorsichtig in die Gläser füllen. Die Gläser verschließen und noch ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.
Schmeckt besonders lecker auf selbstgebackenem Buttermilch Blitzbrot.

Kann man bei Aldi für 80 € Lebensmittel kaufen?

Standard

Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, aber heute habe ich tatsächlich für knapp unter 80 € bei Aldi eingekauft. Das hatte allerdings einen guten Grund: Diese Woche lohnt es sich, mal bei Aldi Nord vorbeizuschauen. Die haben seit heute nämlich Bio-Produkte im Angebot und da ist so einiges für Zuckerverächter dabei. Zum Beispiel vegetarische Aufstriche. Typ Aubergine und Typ Paprika-Chili sind zuckerfrei (gleich mal 5 mitgenommen). Dann habe ich endlich Balsamico-Essig ohne Zuckercouleur gefunden (der normale Aldi Balsamico ist mit) und es gibt auch Datteln und Feigen. Juhu! Da wir auch versuchen wollen, ein kleines bisschen veganer zu leben, hab ich außerdem gleich 12 mal Hafer-Drink mitgenommen. 70 Cent billiger als im Bioladen. 🙂
Und für richtige Ökos gibt’s noch Dinkel, Hirse und andere leckere Getreide!
Mein Tipp für heute: Aldi!

Lecker, lecker rot-grünes Pesto – natürlich zuckerfrei!

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Okay, wir haben zwar im Bioladen Pesto ohne Zucker gefunden (Geschmackstest steht noch aus), aber an meinem Geburtstag wollten wir mal was besonderes machen und haben unser Pesto einfach selbst gemacht. Und da mir oft von dem vielen Öl etwas übel wird und Mark unbedingt rotes Pesto wollte, während ich mich auf grünes eingeschossen hatte, haben wir das Grundrezept aus dem Kochbuch mal wieder komplett über den Haufen geworfen und etwas eigenes draus gemacht. Das Ergebnis war einfach nur mega-lecker!

PestoVorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
0 Minuten













Zutaten

15-20   große Blätter Basilikum
100 g   getrocknete Tomaten*
1       Knoblauchzehe
30 g    frisch geriebener Parmesan
3 EL    Olivenöl
etwas   Wasser
        Pfeffer

Zubereitung

  • Die Pininekerne kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten.
  • Basilikumblätter waschen und hacken. Knoblauch schälen und in Stücke schneiden (müssen nicht allzu klein sein).
  • Die Tomaten ein wenig kleiner schneiden, Parmesan zerbröseln oder reiben (dann kannst du die Knoblauchzehe auch gleich mitreiben).
  • Alle Zutaten mit dem Pürierstab fein pürieren und so viel Wasser dazugeben, bis das Pesto die richtige Konsistenz hat.
  • Mit Pfeffer abschmecken (nach Geschmack evtl. auch noch etwas Salz).
  • Lecker auf Spaghetti!

* Wenn du die ganz trockenen getrockneten Tomaten hast, musst du sie erst mit kochendem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten einweichen lassen. Die eingelegten Tomaten kannst du sofort verwenden.

Versuchungen

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Einmal pro Woche nehme ich Unterricht in Malerei. Das tut unheimlich gut und ich habe schon wirklich viel gelernt in den 5 oder 6 Malen, die ich bisher da war. Allerdings gibt es da auch andere Schüler, die uns anscheinend zu mästen versuchen. Dreimal gab es jetzt schon die köstlichsten Leckereien: Einmal hatte eine Frau Quiche gebacken, letzte Woche gab es Kuchen und heute haben die Damen Brötchen, Lachs und 8 verschiedene Aufstriche vom Markt mitgebracht.
Wenn man 4 Stunden lang malt, kann man schon mal Hunger kriegen. Als Vegetarierin macht mich der Lachs überhaupt nicht an, aber die Brötchen sahen lecker aus. Bäckerei Junge stand auf der Tüte, also hab ich mal schnell mit dem Handy im Netz nachgeschaut. Fehlanzeige: Gerstenmalzextrakt! So ein Mist aber auch! Dabei hatte ich wirklich Hoffnung, nachdem ich letztens festgestellt habe, dass die Baguettes in der Lidl-Bäckerei tatsächlich ohne Zucker sind! Das wär’s doch gewesen: ein schönes Brötchen mit Butter und frischen Tomaten drauf.
Also musste ich – wie letzte Woche – meine Banane mümmeln, während die anderen geschlemmt haben. Natürlich sind wir ins Gespräch gekommen, warum ich “nichts“ esse. Wir haben dann festgestellt, dass (bis auf die Butter und die Tomaten) wirklich alles, was auf dem Tisch stand, verzuckert war: die Brötchen, der Lachs, alle acht Aufstriche (leicht süßlich) und sogar der Tafel-Meerrettich. Wie soll man sich denn bitte gesund ernähren, wenn es kaum etwas gibt, wo kein Zucker zugesetzt ist?
Die Lebensmittelindustrie macht es uns wirklich nicht leicht! Aber wir kämpfen weiter!! 🙂

Wie Zucker auf den Körper wirkt

Video

Auf npr.org, einem Zusammenschluss von freien Radiosendern in den USA, gibt es einen sehr gelungenen (Video-)Beitrag über die Folgen von Zuckerkonsum im Gehirn und im Rest des Körpers. Sehr spannend!

Es wird unter anderem erklärt, dass der Körper, wenn wir Nahrung aufnehmen, Dopamin ausschüttet, was zur Folge hat, dass wir uns gut fühlen. Nehmen wir die gleiche Nahrung aber über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg auf, sinkt der Dopaminspiegel stark. ->> Wir haben kein Wohlgefühl mehr. ->> Wir essen etwas anderes. Das ist eine geniale Einrichtung der Natur, damit wir möglichst viele verschiedene Nahrungsmittel zu uns nehmen und so dem Körper alles an Vitaminen und Mineralstoffen geben, was er braucht.

Essen wir aber Zucker, so bleibt der Dopaminspiegel (ähnlich wie beim Drogenkonsum) konstant oben – auch wenn wir über Wochen hinweg Zucker zu uns nehmen: Wir fühlen uns immer wieder gut dabei. Und somit nehmen wir dem Körper einen wichtigen, eingebauten Mechanismus, der uns gesund halten soll. Außerdem führt dieser hohe Dopaminspiegel (genau wie bei Drogen) auf Dauer zu Sucht.

Wer sich den Beitrag (auf Englisch) anschauen möchte, hier ist er:

Quelle

Verbotene Zwischenmahlzeiten ?

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In den letzten Tagen habe ich viel Frust gehabt, weshalb ich öfters nach etwas zu Essen gesucht habe; der sogenannte „Frustfraß“. Normalerweise hätte ich dann Schokolade (ohne Ende) in mich gesteckt und wäre sogar nachts losgefahren, um von der Tankstelle was zu holen. Um dem zu umgehen habe ich aus dem Biomarkt eine Süßigkeit gekauft: Kleine Bällchen, die nur aus Datteln und Mandeln bestanden. Die sind aber nicht wirklich eine Alternative; schmecken zwar, sind aber viel zu teuer.

Den ganzen Tag habe ich heute nach etwas gesucht, was ich essen kann. Ich bin oft zum Kühlschrank gelaufen. Alles was ich dort fand, sagte mir nicht zu. Irgendwann habe ich mir Apfelmus gekocht (Apfel und Birne in etwas Wasser kochen, abkühlen lassen, fertig!). Das, was wir auch immer im Haus haben ist Joghurt. So habe ich mir eine Schüssel genommen Apfelmus, Joghurt und etwas (selbstgemachtes) Müsli hineingetan.

Was war daran verfänglich? – eigentlich gar nichts. Ich bin öfters zum Kühlschrank gegangen, und habe (wie zu Beginn des Jahres schon erwähnt) einfach nur einen Schluck Apfelsaft getrunken. Tür wieder zu – alles bestens !
Mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als eine große. Subjektiv stellt sich bei mir aber das Gefühl ein, dass ich ständig ganz viel esse.

Wie auch schon vorher erwähnt, habe ich eine Vorliebe für Schlagsahne. Nachdem ich eine Zeit lang keine getrunken habe, habe ich jetzt wieder vermehrt Hunger/Appetit auf fettere Lebensmittel.

Obacht ! – Fett darf kein Ersatz für den fehlenden Zucker werden.

Der erschreckendste Bericht, den ich bisher zum Thema Zucker gesehen habe

Video

Hier wird nicht nur erklärt, wie schädlich Zucker für den Körper ist, sondern auch, dass die Zuckerindustrie (zumindest in den USA) schon seit den 70er Jahren über die folgen des Zuckerkonsums Bescheid weiß und diese Fakten systematisch vertuscht hat. Achtung, dieser Bericht ist auf Englisch!

Bananen-Kokos-Granola

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Jetzt aber endlich mal das versprochene Rezept für das leckerste zuckerfreie Knuspermüsli überhaupt. Mir ist es mit ein wenig Obst und Milch absolut süß genug.

Kleine Anmerkung: Dies ist ein amerikanisches Rezept, in dem das Maß „Cups“ verwendet wird. Diese Messbecher kann man zusammen mit den amerikanischen Messlöffeln (für z.B. 1/8 TL) inzwischen auch in Deutschland kaufen, man kann aber auch einfach eine kleine Kaffeetasse nehmen, wie sie Oma noch hatte (also nicht die großen Becher von heute).

granolaVorbereitungszeit:
10 Minuten
Garzeit:
45+ Minuten















Zutaten

3       Bananen
3 cups  Haferflocken oder Basismüsli (z.B. von Penny)
1 cup   Kokos-Chips oder Kokosraspel
1 cup   gehackte Walnüsse (oder Pecan/Mandeln)
2 EL    Leinsamen
1 EL    Öl (geschmacksneutral)
1/4 TL  Salz
1/2 TL  Zimt

Zubereitung

  • Ofen auf 150° C vorheizen.
  • Bananen mit einer Gabel gut zerdrücken. Dann alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
  • Gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 45 Min. backen. Ein oder zweimal umrühren.
  • Nach dem Backen 10 abkühlen lassen. Wenn das Granola abkühlt, wird es noch knuspriger.

Noch knuspriger wird das Granola, wenn man eine Handvoll ungekochter Hirse in die Mischung gibt.

Nachtrag: Damit das Granola knusprig wird und die Bananen gut durchtrocknen, backen wir es meistens wesentlich länger als im ursprünglichen Rezept angegeben. Aber vorsicht, dass es nicht verbrennt!


Mit freundlicher Genehmigung von Alex bei Spoonful of Sugar Free. Hier gibt’s noch super viele tolle Rezepte ohne Zucker!